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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2014, 10:28 
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@John

Selten so etwas dummes gelesen. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2014, 10:40 
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@Marc

So, dann will ich mal auf die Details eingehen: Jeder der in Deutschland einmal als Unselbständiger bei einem Unternehmen beschäftigt war, hat Anspruch auf eine Krankenversicherung. Die Versicherung, die ja eine Pflichtversicherung ist, darf keine Leute ausschließen, nur weil sie eine teure Krankheit mit nach Europa gebracht haben. Fazit: Sie können eine Aufnahme nicht ablehnen.

Da gibt es keine Fragen über den Gesundheitszustand, weil sie keine Pflichtversicherten ablehnen dürfen. Bei einem Hartz4-Antrag ist JEDER automatisch bei einer Krankenkasse versichert. Das Leben als Expat ist also nicht vorbei. Ein größeres Vermögen auf einem Konto ist natürlich ein Problem, denn dann kann man ja kein Hartz4 beantragen.

Ich habe aber auch schon von Fällen gehört, wo Expats Spielschulden hatten, und die mussten dann ihr ganzes Geld einer anderen Person überschreiben, um ihre Schulden zu bezahlen - so ein Pech aber auch, das Leben kann ja schon hart sein. :cry: Dann ist man natürlich Mittellos, und hat wieder Anspruch auf Hartz4, na, da hat man ja noch mal Glück gehabt. :D

Zu Deiner Meinung über HIV kann ich nur zustimmen. Ich habe auch jahrelang nichts in Asien anbrennen lassen, hatte inzwischen mehrere Tests machen lassen, und alle waren Negativ. Viel unangenehmer sind z.B. wie Du schon schriebst, Clamydien, das dauert oft, bis man das wegbekommt. Ja, und in Gegenden wie Pattaya, haben bis zu 80% der Bargirls Clamydien.

Auch den Hin- und Rückflug nach Deutschland muss man zum größten Teil nicht bezahlen. Man muss sich nur vor seinem Flug nach Deutschland eine Bescheinigung von seinem lokalen Arbeitgeber geben lassen, das er wieder bereit ist, einem nach einer Krankenbehandlung wieder einzustellen. Das Arbeitsamt zahlt dann die Reise-Flug-Kosten zum Arbeitgeber, auch wenn der sich im Ausland, und in Kambodscha befindet, und zwar zu 100 %.

Es werden nicht nur die Flugkosten, sondern auch die Lebenshaltungskosten (Wohnungsmiete, Taxis, Essen usw) für die ersten zweiten Monate nach der Ankunft bezahlt, bis das erste Gehalt überwiesen wird. Ferner wird Arbeitskleidung, wie Schuhe, Hemd usw. erstattet. Allerdings werden im Endeffekt nur 70-80% der Kosten vom Arbeitsamt übernommen. 20 Prozent muss man selber tragen, und kann dann diese 20 % in bequemen monatlichen Raten abstottern.

Ich kenne aber einen Fall, wo das Arbeitsamt einem "Englischlehrer" einen Flug inklusiv 2-monatigem Aufenthalt nach Thailand bezahlen mussten. Die Dame vom Arbeitsamt hat angeblich bei der schriftlichen Kostenübernahme einen Wutanfall bekommen - "One Night in Bangkok" :D

@ngocambodia
Wer sich selbst als "NGO" bezeichnet, der wird wohl keine Freunde in Cambo machen. Anstatt hier im Netz Deine Zeit zu verplempern, solltes Du lieber aufs Land fahren, und die Situation der Khmers verbessern. Ach so, das geht ja nicht, dort gibt es ja keine Aircondition und französischen Restaurants, das hatte ich völlig vergessen...


Deutschland ist ein wunderschönes Land, mit hervorragenden sozialen Leistungen, nur Leben möchte ich dort für kein Geld der Welt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2014, 10:55 
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john hat geschrieben:
So, dann will ich mal auf die Details eingehen: Jeder der in Deutschland einmal als Unselbständiger bei einem Unternehmen beschäftigt war, hat Anspruch auf eine Krankenversicherung. Die Versicherung, die ja eine Pflichtversicherung ist, darf keine Leute ausschließen, nur weil sie eine teure Krankheit mit nach Europa gebracht haben. Fazit: Sie können eine Aufnahme nicht ablehnen.

Ja, schön und gut.

Die letzten 2 Tage habe ich mich auch etwas ausführlicher mit der HARTZ-Thematik befasst da ich leider nicht weiß wie sich meine Lage in Zukunft ändern wird (gesundheitlich). Wenn alles schief läuft kann ich meiner Familie nen paar fette Autos vor die Tür stellen oder was auch immer, an Geld behalten was ich behalten darf (müssten was bei ca. 9-10.000 EUR sein) und dann abhartzen bis der Arzt/Neurologe kommt :mrgreen:

Wie auch immer, Du lässt hier ein kleines Detail ausser Acht, und deshalb geht Deine Rechnung im Fall der Fälle so garantiert nicht auf, bleiben wir bei mir da aktuelles Beispiel:
ich bin seit Jahren nicht mehr in .de ansässig, abmeldung, auswanderung, etc. pp., wie man das so macht. Und da ich nicht teamfähig bin käme mir auch nie in den Sinn irgendwo als Angestellter zu arbeiten. Selbst ist der Marc, und der ist selbständig. Nehmen wir an ich wäre jetzt soweit vermögenslos, da könnte ich Hartz beantragen. Das Rundum-Sorglospaket mit Krankenversicherung, Obdach und so weiter. Und dann? Mit meiner Diagnose würde mich sicherlich keine internationale Krankenversicherung mehr aufnehmen, oder sie würden diese Erkrankung nicht versichern. Mit im Ausland leben wäre da nix mehr.

Auch wenn jemand bspw. HIV positiv wäre. In DACH erhält er die Behandlungen/Therapien die er benötigt, keine Frage. Aber das Auswandererleben wäre vorbei. Darum geht es doch hier. Wenn man alleinstehend ist kann man möglicherweise so leben, geht alles schief legt man sich in die soziale Hängematte. Hat man Familie (Partner nicht .de/.eu-Ausländer) ist es nicht mehr ganz so einfach.

Wie auch immer, jeder handhabt das für sich anders. Meinen Standpunkt habe ich hier grob dargelegt, mögen die interessierten LeserInnen (Genderwahn :mrgreen: ) ihre Schlüsse ziehen.
Theorie ist gut. Aber ob so Modelle dann auch in der Praxis taugen und auch befriedigend sind zeigt sich dann in der Regel nur im Ernstfall. ich habe nun das zweifelhafte Glück eben diesen live und in Farbe am eigenen Leib zu erleben. Und hätte ich das so gehandhabt wie Du es skizzierst, nun, ich wäre damit nicht glücklich und hätte mir dann jetzt wohl schon längst ne Tüte über den Kopf gezogen (bestimmt ein geiler Tod, man bekommt vorher noch nen Ständer) ... 8-)



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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2014, 11:06 
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john hat geschrieben:
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Kein Problem, ein Armbruch kostet nicht die Welt, um diesen in Asien zu schienen. Komplizierter wird es zum Beispiel bei Krebs oder HIV. Da können Behandlungskosten von Tausenden von Euros pro Monat auflaufen. Dafür gibt es eine einfache Methode: Die Wulff-Methode - den kennt ihr doch, der Ex-Bundespräsident, der nur kurze Zeit im Amt war, und jetzt 200 000 € pro Jahr kassiert, der hat ja bekanntlich auch überall die Hand aufgehalten.

Ja, und genauso mache ich das auch, und das ist ganz legal, und hat nichts mit Schmarotzertum zu tun: Einfach einen Flug nach Deutschland buchen, sich sofort arbeitslos melden, sofort Hartz4 kassieren, und Voila, nach 3 Tagen ist man krankenversichert, und kann sich gut, und teuer versorgen lassen, zum Nulltarif übrigens, denn die Monatsprämien zahlt ja der Staat.

Nach erfolgreicher Behandlung verlässt man dann das Krankenhaus, lässt sich dann eventuell benötigte Medikamente für ein Jahr im Voraus verschreiben (auf Kassenkosten natürlich, und ohne Zuzahlung, weil man ja Hartz4 bezieht), und schon geht es wieder zurück ins Paradies nach Asien, und das lustige Leben kann weitergeben. Krankenversicherungen?

Die sind eigentlich nur gut für Leute, die zu viel Geld haben. Übrigens nochmals: die beschriebene Methode ist absolut legal, und vom Gesetz gedeckt, darum nenne ich sie auch die Wulff-Krankenversicherung. Ein schlechtes Gewissen braucht man dabei nicht zu haben, das haben ja auch nicht die Politiker, die sich nach ein paar Jahren, mit riesigen Gehältern zur Ruhe setzen.

Übrigens: Für 100 $, die eine Krankenversicherung ja mindestens im Monat kostet, dafür kann man sich ein paar schöne Massagen leisten (mit "Happy End" :D natürlich). Diese Massage ist der Gesundheit garantiert mehr zuträglich, als der zum Fenster herausgeworfene Monatsbeitrag für eine überflüssige Versicherung!


Ein Bekannter hatte nen Unfall mit dem Moped, Beinbruch. Kosten: knapp 15.000 Dollar, die er nicht hatte. Ein Bekannter Expat wurde überfallen (ist hier zu finden die Story) und hinter dem Moped hergeschliffen. Folge: ein komplizierter Beinbruch, Schulden ohne Ende (ich hab vergessen, was die Behandlung kostete, aber sie ist eh nicht abgeschlossen, weil viel gemurkst wurde). Unfall (unverschuldet), "nur" Handgelenk angebrochen und einige andere Verletzungen, ein Toter. Kosten bislang: rund 5.000 Dollar, aber trotz Behandlungsbedarf nach 3 Tagen nach Hause, weil zu teuer im Hospital. Dann wochenlanges Zuhauseliegen unter großen Schmerzen, kein Pass und die Kosten für den Toten aufs Auge gedrückt bekommen und neues Moped Schrott.

Die meisten können sich aber nicht mal das leisten. Sterben ja auch genug, weil sie sich die Behandlungskosten für "normale" Beschwerden nicht leisten können oder wollen. Wenn es das ist, was glücklich macht... Ich kenne einige, die deshalb vorzeitig abgetreten sind.

Auf die beschriebene Weise nach D zurück. Ich denke, dazu brauch ich gar nichts sagen. Halte ich genauso viel davon, wie von denjenigen, die auf Hartz leben und dann hier den dicken Lenz machen, während sie die Gesellschaft in D bescheißen und dann womöglich auch noch die große Moralinstanz in Asien spielen wollen (alles schon erlebt).

Rund 1.200 Dollar jährlich, ist ne KV von der Allianz hier in Kambodscha. Kein Zahnersatz, keine ambulante Behandlung, dafür voll stationär und Krankenhaustagegeld, außerdem Flugkosten ins Ausland zur spezifischen Behandlung, wenn nötig. Ich bin gerade beim Abschließen.

Bis zu einem Alter von 40, 45 kann man sehr viel Glück haben. Ab da, spätestens aber mit 50, sollte man kv-versichert sein. Aber wie es Marc schon geschrieben hat, bei einem Krankheitsbild, das selbst nur über wenige Jahre Nachbehandlungen erfordert, wars das für die meisten mit Leben im Ausland. Ob auf Hartz in D vor sich her vegitieren eine Option dazu ist? Nun, wer es mag, als Bodensatz der Gesellschaft betrachtet zu werden und sich in ne nette, kuschelige Sozialbaugegend zurückziehen will zwischen blaue Trainingshosen- und Weiße-Unterhemden-Träger mit ner Flasche Bier in der Hadn um 9.00 Uhr morgens, bitte. Kann sich dann ja in Ruhe das Nachmittags-Trash-TV-Angebot reinziehen, nen Fernseher gibts ja schließlich auch vom Sozialamt.



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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2014, 14:06 
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@John:
Deine beschriebene Vorgensweise bei größeren "Wehwehchen" (also nach D zurück - > arbeitslos melden und dann krankenversichert sein - > Behandlung for free - > zurück), ist diese auch möglich, wenn man nie in D irgendwo fest als AN angestellt gewesen ist,
sondern nur studiert hat und dort halt eine übliche Studentenversicherung hatte (bei mir wars über ide AOK)?

@Tom:
Bin atm bei der Hanse verischert, möchte aber vergleichen - hättest du ggf. einen Link zu der, von dir angesprochenen Allianzverischerung?
Konkret habe ich das Problem, dass ich jeweils im linkem und im re Knie eine Titanplatte drin habe, die ich irgendwann mal entfernen laßen wollen würde...
Die OP bzgl. dem li Knie ist lange genug her, so dass die Entfernung durch meine Versicherung bei der Allianz abgedeckt wäre...
Das li Knie ist hier leider nicht abgedeckt...

Daher muss ich mal gucken, ob es KVs gibt, die dies auch übernehmen würden, ansonsten wäre ich wohl fast "gezwungen" die Line von John zu wählen, auch wenn absolut ehtisch fraglich, aber imo gibt es sowieso kaum absolute Realitäten - oft hängts halt auch von der Perspektive ab....
Will aber keine Grundsatzdiskussion anreißen^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2014, 14:12 
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Marco35 hat geschrieben:
Bin atm bei der Hanse verischert, möchte aber vergleichen - hättest du ggf. einen Link zu der, von dir angesprochenen Allianzverischerung?

ich denke das ist sie: http://www.allianzworldwidecare.com/?choice=de

Marco35 hat geschrieben:
Will aber keine Grundsatzdiskussion anreißen^^

Nun ja, was heißt "Grundsatzdiskussion". Wer gesetzliche Regelungen/Lücken ausnutzt handelt nicht illegal.
Marco35 hat geschrieben:
Deine beschriebene Vorgensweise bei größeren "Wehwehchen" (also nach D zurück - > arbeitslos melden und dann krankenversichert sein - > Behandlung for free - > zurück)

Dennoch: Johns Vorschlag ist meiner Ansicht nach nur mit Vorsicht zu geniessen. Und im Ernstfall dürfte sich diese Vorgehensweise als Einbahnstraße entpuppen - zurück nach .de und Versorgung i.O., aber Rückkehr ins Leben als Expat ausgeschlossen.

Und die Hartzergeschichte greift nur wenn man bis auf die Freibeträge kein Vermögen besitzt. Ansonsten hat man u.U. gleich noch ein Verfahren wegen Betruges an der Backe. Und erkrankt man ernsthaft/für länger ist es aus mit Expatsein ...



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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Fr 7. Feb 2014, 14:32 
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Marc hat geschrieben:
Marco35 hat geschrieben:
Bin atm bei der Hanse verischert, möchte aber vergleichen - hättest du ggf. einen Link zu der, von dir angesprochenen Allianzverischerung?

ich denke das ist sie: http://www.allianzworldwidecare.com/?choice=de

Marco35 hat geschrieben:
Will aber keine Grundsatzdiskussion anreißen^^

Nun ja, was heißt "Grundsatzdiskussion". Wer gesetzliche Regelungen/Lücken ausnutzt handelt nicht illegal.
Marco35 hat geschrieben:
Deine beschriebene Vorgensweise bei größeren "Wehwehchen" (also nach D zurück - > arbeitslos melden und dann krankenversichert sein - > Behandlung for free - > zurück)

Dennoch: Johns Vorschlag ist meiner Ansicht nach nur mit Vorsicht zu geniessen. Und im Ernstfall dürfte sich diese Vorgehensweise als Einbahnstraße entpuppen - zurück nach .de und Versorgung i.O., aber Rückkehr ins Leben als Expat ausgeschlossen.

Und die Hartzergeschichte greift nur wenn man bis auf die Freibeträge kein Vermögen besitzt. Ansonsten hat man u.U. gleich noch ein Verfahren wegen Betruges an der Backe. Und erkrankt man ernsthaft/für länger ist es aus mit Expatsein ...



Ah dank dir schon mal!:)

Und btw. auch von mir, alles Gute für die Zukunft!^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Mo 14. Sep 2015, 18:10 
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Hallo an alle Expats,
ich werde Ende 2017 dauerhaft nach KH auswandern und meinen Wohnsitz in D aufgeben. Um im Katastrophenfall wieder in die gesetzliche KV aufgenommen zu werden, muss ich eine Anwartschaftsversicherung abschließen. Ginge derzeit auch ohne, aber Gesetze ändern sich ja auch mal schnell. Da ich länger als 5 Jahre zu bleiben gedenke, habe ich so meine Probleme mit einer akzeptablen KV. Von den internationalen PKV scheint mir die frankophone APRIL international den besten Service - inkl. Filiale in Bangkok - zu haben. Ist aber wie fast alle PKV im vorgerückten Seniorenalter nahezu unbezahlbar. Hat jemand Erfahrung mit den Expar-Versicherungen von BDAE? Muss zwar vor der Abreise in D abgeschlossen werden, ist aber bezahlbar. Problematisch ist hier vielleicht auch die Abrechnung: Arztquittungen müssen in engl. oder deutsch nach D geschickt werden. Dauert sicher ewig und zudem ist die Post in KH auch alles andere als zuverlässig. Hat jemand Tipps? (Bitte keine Grundsatzdiskussion. Ich bin zwar risikofreudig aber nicht naiv und werde definitiv eine KV abschließen. Meine Khmer-Familie hat mir schon von etlichen tragischen Schicksalen europäischer Expats berichtet.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2015, 16:32 
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Beiträge: 15
Hallo ,
Ich habe mich in der Hinsicht auch viel belesen da ich vor dem gleichen Problem stehe .
Auf alle Fälle wurde mir mehrfach bestätigt das man seine Krankenkasse kündigen kann und auf eine anwartschaft verzichten kann . Wenn du wieder in Deutschland bist , meldest du dich wieder an und bist automatisch wieder versichert . Ich kenne einen der ist nach Jahren wieder zurück und war auch sofort krankenversichert . Ich würde mir das Geld im Monat sparen .
Schaue mal im Internet nach der Hanse Merkur . Im Monat 59 Euro . Und soviel ich weiß heimaturlaub inbegriffen . Vielleicht wäre das ja was . Die anderen sind sehr teuer . Auch die April . Hatte ich auch geschaut . Viel Geld.
Mal schauen was die anderen so schreiben . Interessiert mich auch .
Viel Glück und Liebe Grüße .


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 Betreff des Beitrags: Re: Auslandskrankenversicherung / Langzeitaufenthalt
BeitragVerfasst: Do 17. Sep 2015, 08:48 
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@Spieckerin
danke für die Info. Leider läuft die Hanse Merkur nicht unbegrenzt (Ich habe vorerst nicht vor, nach D zurückzukehren.) Als Zusatzversicherung funktioniert sie nicht, da ich meinen Wohnsitz in D aufgebe und damit automatisch aus der GKV falle. Muss mich definitiv privat absichern. Bei einer Rückkehr wider Willen ist die Wiederaufnahme nach derzeitigen gesetzlichen Regelungen möglich - aber genau die können sich jederzeit ändern. Auf jeden Fall geht der Leistungsanspruch der Pflegeversicherung verloren. Die schlappen 50 Euro für eine Anwartschaftsversicherung kann ich wohl aufbringen. Damit verbaue ich mir zumindest nicht Plan B. Die Aufwendungen kann ich eh bei der Steuererklärung absetzen - allerdings muss ich erst noch einen "Antrag auf unbegrenzte Steuerpflicht" stellen. Was ist mit der BDAE-Versicherung? Schon mal gecheckt? Nach dem 60. Lebensjahr wird der Einstieg dort schwieriger (Gesundheitscheck u.ä.) Auch deshalb kommt für mich eine Zwischenlösung bei der Hanse Merkur nicht in Frage.


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