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 Betreff des Beitrags: Re: Kambodscha: Minen – tödliche Gefahr für Kinder
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 18:50 
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cambodia hat geschrieben:
....ausserdem würde mich interessieren, was ein minenräumkommando in takeo macht ? dort liegen so gut wie keine minen!! jedenfalls im vergleich zu provinzen wie preah vihear, siem reap, battambang, benanteay menachay,.... so liegen z.b. an der 700 km langen grenze zu thailand pro kilometer 1000 bis 3000 (!) minen!!!! das soll der dichteste minengürtel der welt sein.

Ist mir auch unverständlich, zumal bei Preah Vihear die Felder seit Jahrzehnten nicht bewirtschaftet werden können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kambodscha: Minen – tödliche Gefahr für Kinder
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 17:05 
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Vielleicht erklärt das einiges. Ich war immer froh das Tani (bis auf die Hügel rundum) als minenfrei gilt. Wenn ich gewusst hätte, was hier an Bomben herunter gekommen ist (speziell entlang der Bahnlinie), wäre ich nicht so sorglos mit meinem Traktor über die Äcker gedüst. Da gibt es noch eine ganze Menge Bildgänger die nur auf so eine Gelegenheit warten...



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Grüße aus Tani

Wolfgang

www.tani-kh.org
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 Betreff des Beitrags: Re: Kambodscha: Minen – tödliche Gefahr für Kinder
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 18:27 
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naja, also auf diese karte gebe ich nicht viel. die grenze zu thailand ist lt. dieser karte nicht grad als eines der am meisten verminten gebiete der welt ersichtlich. ratanakiri und mondulkiri wurden auch viel mehr bombadiert, als es hier ersichtlich ist. aber gut, hinterlassenschaften aus allen kriegen liegen noch immer überall herum. ich würd ja nicht mal in angkor durch den wald spazieren (abseits der wege).


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 Betreff des Beitrags: Re: Kambodscha: Minen – tödliche Gefahr für Kinder
BeitragVerfasst: Mi 4. Apr 2012, 05:12 
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cambodia hat geschrieben:
naja, also auf diese karte gebe ich nicht viel. die grenze zu thailand ist lt. dieser karte nicht grad als eines der am meisten verminten gebiete der welt ersichtlich. ratanakiri und mondulkiri wurden auch viel mehr bombadiert, als es hier ersichtlich ist. aber gut, hinterlassenschaften aus allen kriegen liegen noch immer überall herum. ich würd ja nicht mal in angkor durch den wald spazieren (abseits der wege).


Gut erkannt: Die Karte ist eher auf Vermutungen denn auf Fakten aufgebaut, was die Minen angeht.

Wie man weiss, begannen die US-Luftschläge 1965 und nicht 1970, und die Minengürtel der 80er Jahre, gelegt von der vietnamesischen Besatzungsarmee gegen die Khmer rouge an den Grenzen zu Thailand, genannt K5-Aktion, fehlt fast komplett.

Implementation

The architect of the K5 plan was Vietnamese general Le Duc Anh, commander of the PAVN forces in Cambodia. He formulated five key points for the defence of Cambodia against Khmer Rouge re-infiltration. Letter "K", the first letter of the Khmer alphabet, came from kar karpier, meaning 'defence' in the Khmer language, and number "5" referred to Le Duc Anh's five points in his plan of defence, of which the sealing of the border with Thailand was the second point.[2] Many workers on the project, however, did not know what "K5" stood for.[4]
The K5 Plan began on the 19th July 1984[5]. It became a gigantic effort that included clearing long patches of tropical forest by felling a great number of trees, as well as slashing and uprooting tall vegetation. The purpose was to leave a continuous broad open space all along the Thai border that would be watched and mined.
In practice the K5 fence consisted of a roughly 700 km-long, 500 m-wide swath of land along the border with Thailand, where antitank and antipersonnel mines were buried to a density of about 3,000 mines per kilometre of frontage


http://en.wikipedia.org/wiki/K5_Plan

Es gibt sicher Karten mit den Minenfeldern, schliesslich sind die Vietnamesen "die Preussen Asiens", aber öffentlich werden die wohl kaum gemacht merden. Keine gute Image-Werbung ;)

Bild
Bomben 1960-1975

Bild
Minenunfälle, leider ohne Berücksichtigung der Bevölkerungsanzahl in den Provinzen.
Sicher ein NGO-Projekt ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kambodscha: Minen – tödliche Gefahr für Kinder
BeitragVerfasst: Di 5. Mär 2013, 22:51 
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