Über mich

Über mich

Wer bin ich?

Mein Name ist Tom (zumindest nennen mich so die meisten 😀 ). Eigentlich komme ich aus der Nähe von München, nämlich Freising, und ich bin seit Februar 2011 42 Jahre alt (Gott, wie die Zeit vergeht…). Seit ich mich erinnern kann, wollte ich auswandern.

 

Wie es zum Auswandern kam

Sonnenuntergang bei Mae Sot Richtung Myanmar

Sonnenuntergang in Thailand

Ursprünglich wollte ich immer nach Südamerika. Ich hatte einige Freunde, die dort lebten und auch im Bekanntenkreis hatte ich eine Brasilianerin. Und all diese Erzählungen, die ich dadurch über Südamerika mitbekommen habe, hatten mich immer fasziniert. Über Asien, ganz offen und ehrlich, habe ich eher schlechte Erfahrungen gewonnen (ein Freund war mit einer Hongkong-Chinesin zusammen, die ihn in Deutschland besuchte und so eifersüchtig war, dass sie ihn mit der Handtasche verprügelte. „Gott“, dachte ich mir, „Asiatinnen müssen ja heftig sein“ und irgendwie hatte das dann meine Meinung mitgeprägt 😀 😉 ), und so war Asien nie für mich ein wirkliches Reiseziel oder gar etwas, das ich mit Auswandern verbunden hätte.

Meiner Ex-Frau war das aber alles irgendwie zu weit (sie hatte Angst vorm Fliegen). So hatten wir uns auf Zypern geeinigt, denn dort ist auch meine Firma. Und für mich persönlich ist auch Zypern eine unglaublich schöne Ecke.

Dann kam 2005 die Trennung von meiner Frau. Ein langjähriger Freund, ein Holländer, der damals 6 Jahre in Thailand lebte, hat mich zu sich eingeladen. Damit ich etwas Abstand gewinnen könne. Und er meinte auch, wenn es mir gefiele, könnte ich ja ganz nach Thailand kommen und wir zusammen etwas machen (er macht den selben Job wie ich).

Also habe ich mir Thailand angeschaut. Heute, im Nachhinein, muss ich sagen, dass es ein großes Glück war, dass es so gelaufen ist. Denn mein Freund und seine Lebensgefährtin hatten mich am Flughafen in Bangkok abgeholt und von dort fuhren wir dann direkt zu ihm, hoch in den Norden nach Mae Sot (Mae Sot liegt mit dem Auto ca. 450 km nördlich von Bangkok Richtung Chiang Mai auf der Höhe von Tak direkt an der Grenze zu Burma/Myanmar). Denn hätte ich bspw. Lokalitäten wie Pattaya zuerst gesehen, wäre ich nie und nimmer nach Thailand gegangen, da das absolut nicht meinen Vorstellungen entsprach (dort werden wirklich alle Klischees über Sextouristen voll und ganz bedient).

Und noch während ich auf meinem ersten, dreiwöchigem Thailand-Aufenthalt war, habe ich beschlossen, wieder zurückzukommen. So habe ich mir für 3 Monate später, noch während ich in Thailand war, ein Ticket nach Thailand zurück gebucht. Ich habe dann in Deutschland alles verkauft in den folgenden drei Monaten und meine Habseligkeiten vom Hausstand eines kompletten Hauses sowie einer ca. 600 qm großen, prall gefüllten Werkstatt auf 2 Koffer reduziert. Vieles, das mir wichtig war, musste ich weggeben oder entsorgen, leider ging das nicht anders.

 

Und so war ich plötzlich „ausgewandert“

Und so bin ich dann nach drei Monaten wieder nach Thailand gekommen. Aus der geplanten Zusammenarbeit ist es natürlich nichts geworden. Auch ansonsten musste ich, gerade in Bezug auf Ausländer, die im Ausland leben (Deutsche ebenso wie andere

In den Bergen in Thailand in der Nähe des Muser-Marktes

Berge in Thailand

Nationalitäten) sehr schlechte Erfahrungen machen, während es mit den Einheimischen, vor denen mich jeder gewarnt hatte, nie zu nennenswerten Problemen kam. Jedenfalls werde ich hier in diesem Blog nicht nur Nachrichten und Informationen zu Kambodscha veröffentlichen, sondern natürlich auch über meine Erfahrungen und Erlebnisse bzgl. des Auswanderns berichten. Seit ich Deutschland damals verlassen hatte, war ich nie mehr dort. Ich wollte und will zwar von Zeit zu Zeit, aber die Zeit verfliegt hier buchstäblich und so komme ich einfach nicht dazu und hab irgendwie gar keine Zeit, mal nach Deutschland zu fliegen. Und – abgesehen von Freunden und Bekannten, geht mir dort nichts wirklich ab 😉

Wie ich das mache

Da der Plan ja schon Jahre vorher das Auswandern war, habe ich schon viele Jahre vor dem Auswandern überlegt, was ich denn tun könnte. Und dann kam das Internet. So habe ich mir über die Jahre alles selbst beigebracht, was für Internet Marketing wichtig ist und habe mir so eine eigene Firma aufgebaut. Und 2006, als ich dann ausgewandert bin, hatte ich auch bereits ein Einkommen, das mehr als ausreichend war. Der Vorteil vom Internet ist enorm: im Prinzip bin ich unabhängig von allen Ländern. Gefällt es mir nicht mehr, nehme ich meinen Computer und ziehe einfach ein Häuschen weiter…

Wie es zum ‚Kambodscha Forum‘ kam

Während meiner ersten Zeit in Kambodscha (ich werde darüber bestimmt auch im Blog erzählen), ist mir dann aufgefallen, dass es kaum erwähnenswerte Seiten über Kambodscha in deutscher Sprache gegeben hatte. So war dann auch die Idee zu diesem Kambodscha Forum geboren.

Dieses Projekt ist für mich ein rein privates Projekt (das hat nichts mit meiner Arbeit zu tun). Denn meine Philosophie ist, ein Forum steht und fällt mit seinen Mitgliedern und ein Forum stellt erst etwas dar durch seine Mitglieder. Somit vertrete ich die Meinung, dass diese Seite allen Mitgliedern und Usern gleichermaßen gehört.

der Weg zum Serendipity Strand in Sihanoukville, Kambodscha

Zum Serendipity Beach, Sihanoukville, Kambodscha

Deshalb, sollten die Werbeeinnahmen irgendwann auch einmal ein Plus machen hier, wird auch darüber im Forum abgestimmt werden, was mit diesen Einnahmen gemacht werden soll. Möglichkeiten wären z.B. ein Hilfsprojekt, das wir gemeinsam starten oder aber eine tolle jährliche Forums-Party in Kambodscha oder/und in Deutschland. Je nachdem, was die Mitglieder beschließen werden 😉

So, und nun, da Ihr alle ein bisschen über mich Bescheid wisst, wünsche ich Euch viel Spaß mit dem Blog, aber natürlich auch mit dem Kambodscha Blog. Kommentare sind immer gerne gesehen hier im Blog und im Forum natürlich auch eine rege Beteiligung an Diskussionen. Und wer mag: wir haben hier im Navigationsmenü, aber auch unter „Kambodscha Links“ im Forum viele andere gute Seiten und Blogs, die wir vorstellen.

Viel Spaß und immer gutes Gelingen – Tom

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