Von Mae Sot nach Sihanoukville u. zurück – in Sihanoukville angekommen

In Sihanouville angekommen, wurde es dann erst einmal stressig. Es war bereits ca. 18.00 Uhr und ich musste unbedingt meine Visaunterlagen fertig machen, da die über Nacht nach Phnom Penh gehen sollten. Ich wusste also nicht einmal, ob ich überhaupt noch in der Zeit war. Es kam außerdem hinzu, dass ich unbedingt auch noch Passbilder brauchte und auch noch Geld wechseln musste.

Aber erst einmal ging es vom neuen Busbahnhof (was mal die Abladestelle für konfiszierte Fahrzeuge durch die Polizei war, soweit ich das in Erinnerung habe) mit dem Moto-Dop direkt zu Ana, um alles klar zu machen. Da ich Ana und Mick eigentlich zu meinen engeren Bekannten in Sihanoukville zähle, war die Freude auch recht groß beim Wiedersehen und vor lauter Umarmungen kam ich kaum dazu, übers Visa zu sprechen  😆  Das übrigens noch gehen sollte, wenn ich mich beeilen würde.

Also ging es mit meinem Mopedfahrer (der wartete natürlich auf mich) erst mal zum Bilder machen (der Shop beim Samudera Supermarkt rein und dann die nächste links). 6.000 Riel für 4 Passfotos war auch recht angenehm. Während ich auf die Bilder wartete, ging es dann gleich noch zum Geldwechseln zum Markt. Aus der Zeit von vorher in Kambodscha wusste ich, dass es dort gute Preise gibt, was mir beim Wechseln auch wieder bestätigt wurde. Also Geld gewechselt, Bilder abgeholt und Visaunterlagen fertig gemacht.

Anschließend – der Taxifahrer wartete immer noch schoen brav  😀  – ging es dann um ein Zimmer suchen. Da ich eh am Occheuteal bleiben wollte, ließ ich mich auch auf das ständige Nerven des Moto-Dup Fahrers ein, beim GST Guesthouse vorbeizuschauen, das ich eigentlich nicht mag. Zwar kosten die Zimmer dort nur 4 $, aber entsprechend sind sie auch. Von Bargästen aus meiner Kambodschazeit wusste ich, dass man dort die Ratten über der Decke rumlaufen hört. Aber ich war fast drei Tage am Stück auf den Beinen und wollte nur noch duschen und ein Zimmer.

Gott sei Dank war das GST aber voll und so hab ich mich nach oben weitergearbeitet. Bis dann im ehemaligen „Cool Banana“ (jetzt „The Big Easy“) Zimmer frei waren. Allerdings nicht wirklich empfehlenswert. Gut, bei 7 Dollar gibt es nichts zu meckern, aber es gab nicht mal Bettdecken, sondern nur Kopfkissen, davon aber 2  😮  , ein Schloss für die Safety-Box wollten sie mir mehrmals zukommen lassen, haben aber weder eins gefunden noch eins besorgt und als Sahnehäubchen musste ich dann auch noch festellen, dass der Durchlauferhitzer im Eimer war, also nur kalt duschen. Gut, waren wie gesagt nur 7 Dollar, allerdings frag ich mich schon ein wenig, für was, denn das ganze war etwas mehr als spartanisch. Da ich aber eh bald wieder weg wollte und ich diese Holzhütten ansonsten recht gemütlich fand (obwohl auch kein TV und Kühlschrank), entschied ich mich zu bleiben.

Und dann ging es auf, die ersten Leute zu treffen. da ich dazu an den Strand musste (Occheuteal), kam ich auch an drei Supermärkten vorbei, wo ich mir dachte, dass ich da später was mitnehmen könnte. Denn weil ich ja in Thailand, dort wo ich lebe, schon über Scheiblettenkäse und Kochschinken froh bin, hatte ich mich so richtig nach einem schönen Stück Wurst, Käse und besserem Brot gesehnt. Aber erst mal ging es an den Strand. Und dort wartete dann auch schon die nächste Überraschung. Dazu aber später mehr 😉

Fortsetzung folgt…

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