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Apple-Gründer Steve Jobs ist tot
Donnerstag, Oktober 6th, 2011

 

Palo Alto, USA; Apple trauert. Der Mitbegründer des amerikanischen Technologiekonzerns Steve Jobs ist tot. Er starb mit 56 Jahren im Kreis seiner Familie. Jobs litt lange Zeit an Krebs. US-Präsident Obama würdigte ihn als Visionär.

Steve Jobs ist tot. Der Mitbegründer des Computerherstellers Apple starb am Mittwoch im kalifornischen Palo Alto, wie das Unternehmen in Cupertino bei San Francisco bestätigte. Jobs wurde 56 Jahre alt. Er litt seit langem an Krebs. Erst im August hatte er die Führung der Geschäfte abgegeben. Jobs gilt als einer der größten Visionäre des Computerzeitalters, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass heute in fast jedem Haushalt ein Computer steht. Auch der Musikspieler iPod, das Mobiltelefon iPhone und der Kleincomputer iPad gelten als seine Schöpfungen.

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Sextourismus – Viel Sex für wenig Geld
Mittwoch, September 28th, 2011

Heute bin ich über einen Artikel bei Fokus Online gestolpert, den ich recht interessant finde, da er durchaus zutreffend ist. Gerade eben, was Kambodscha betrifft. Während es in Thailand vornehmlich die „älteren Herren“ sind, die sich für Damen aus dem Milieu interessieren, kann man, was das Kambodscha betrifft, durchaus sagen, dass da bei den „Freiern“ das Durchschnittsalter unterhalb 30 liegt bei Männern, die sich eine „Ferienbegleitung“ suchen. Und auch, dass einige es wie einen Sport betrachten, so viele Frauen als nur möglich während eines Urlaubs mit auf das Zimmer nehmen zu können, konnte ich vielfach beobachten.

Nachfolgend der Artikel:

 

Mit Gedenktagen wie dem Welttourismustag erinnert die UNO jährlich an Missstände wie sexuelle Ausbeutung in ärmeren Ländern. Das Problem dabei: Freier und Täter kann jeder sein.

Spätestens seit den 60er-Jahren, als die große Zeit des Massentourismus begann, denken viele bei Sextourismus an Thailand. An einen schmerbäuchigen, deutlich in die Jahre gekommenen Mann mit einer zierlichen Thailänderin im Arm. Dieses Bild mag auch heute noch seine Gültigkeit haben. Aber es ist längst nicht mehr typisch für die Klientel, die ins Ausland reist, um nach sexueller Befriedigung zu suchen.

„Es handelt sich nicht nur um Männer, die nicht mehr vermittelbar sind“, sagt Inge Bell. Die TV-Journalistin und Aktivistin gegen Menschenhandel beobachtet seit über zehn Jahren die Szene der Sextouristen. Ende der 90er-Jahre deckte sie den Skandal bei der Kosovo-Truppe (KFOR) mit Kinderprostituierten auf. Seitdem hat sie das Thema nicht mehr losgelassen.

Jeder Mann kann Sextourist sein

„Einen Sextouristen werden Sie nie erkennen“, erklärt Bell. Es können Schüler, Studenten, verheiratete Männer oder Singles sein – kurzum alle, die in geschlechtsfähigem Alter sind. Aus den einschlägigen Freier-Foren weiß Bell, dass sich darunter künftige Väter befinden („Meine Frau ist gerade schwanger“), Ehemänner („Wir sind schon so lange verheiratet“) oder Männer „auf der Suche nach dem besonderen Kick“. Dass es sich nicht ausschließlich um eine homogene Altersgruppe handelt, kann sie an der Sprache in den Foren erkennen. Demzufolge sind erstaunlich viele junge Männer unter den Freiern.

Dabei gilt das Prinzip „je anonymer, desto besser“ – wer die Mühe einer Auslandsreise auf sich nimmt, möchte auf keinen Fall als Käufer sexueller Dienste erkannt werden. Und er ist vermutlich auch kostenbewusst. Denn jenseits der Landes- und Wohlstandsgrenzen ist das Geschäft mit dem Sex viel billiger.

Wie viele deutsche Männer zu Prostituierten gehen, kann man nur abschätzen. In ihrem Buch „Versklavt, verkauft, zum Sex gezwungen“ schreibt Bell, dass es nach Schätzungen der Prostituiertenvereinigung Hydra e.V. in Deutschland rund zwölf Millionen Freier gibt. „Jeder dritte Mann in Deutschland nimmt demzufolge regelmäßig die Dienste einer Prostituierten in Anspruch.“ Wie viele jedoch dafür ins Ausland reisen, darüber gibt es wenig Erkenntnisse.

Billiger Flüge, billiger Sex

Allerdings müssen es viele sein. So viele, dass der ehemalige Europol-Chef, Max-Peter Ratzel, bereits 2008 den Billigfliegern eine Mitschuld am wachsenden Markt des Sextourismus gab. Vor allem Länder mit ärmlichen wirtschaftlichen Bedingungen – zum Beispiel Kambodscha – seien bevorzugte Ziele. Ratzel sprach damals nicht nur von Sextourismus und Prostitution zwischen Erwachsenen, sondern vor allem pädosexuellem Missbrauch. Allein in Asien wird die Zahl der Kinderprostituierten auf eine Million geschätzt.

Mechthild Maurer, die Deutschland-Chefin von ECPAT, der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung, kann ein sehr präzises Bild über diese Spielart des Sextourismus zeichnen: In Südasien und Sri Lanka werden bevorzugt Jungen missbraucht, auf den Philippinen und in der Dominikanischen Republik sind es Jungen und Mädchen, in Thailand, Kambodscha, Laos und Indien meist Mädchen, so auch in Kenia. „Kindersex kommt überall da vor, wo das Gesetz diese Straftat nicht hart genug verfolgt“, erklärt Maurer.

Sexuelle Trophäensammler

Sie unterscheidet zwei Tätertypen: Einmal pädosexuelle Männer, die auf ganz bestimmte Opfergruppen (etwa nur neunjährige Buben) festgelegt sind. Bei der zweiten Gruppe aber handelt es sich um „hedonistische Täter“, also ganz normal veranlagte Männer, die „etwas Neues“ erleben“ wollen, aber zu Hause keine Kinder anfassen würden. Doch weit weg von daheim und somit aller sozialen Kontrolle entzogen, probieren sie auch Sex mit Kindern. Maurer: „Das sind Trophäensammler. Nach dem Dreier oder Vierer kommt jetzt eben ein Kind dran.“

Seit 2001 engagiert sich die Reisebranche unter der Ägide des Deutschen Reisebüroverbands (DRV) mit dem Kinderschutz-Kodex gegen diese Art des Sextourismus. Mechthild Maurer lobt auch das wachsende Unrechtsbewusstsein in den betreffenden Ländern. Zugleich weiß sie aber auch, dass die Ermittlungen bei pädosexuellen Straftaten immer schwieriger werden.

Längst umfassen die Missbrauchsfälle nicht nur Sex, sondern auch die Herstellung und den Vertrieb von Kinderpornos. Und die Banden, für die Sex mit Kindern ein „ganz normales Business“ ist, werden raffinierter. Kinder werden wegen der erhöhten Aufmerksamkeit der Reisebranche längst nicht mehr in Hotels missbraucht, sondern man bringt sie in Privathäuser oder auf Privatjachten, wo Polizei und Behörden schwerer zugreifen können. „Es bleibt ein ewigen Hase- und Igel-Spiel“, so Kinderschutzaktivistin Maurer.

Prostitution in armen Ländern

Reiche Länder, arme Länder: Sextouristen nützen das Wohlstandsgefälle, um sich billig zu befriedigen

Quelle des Artikels

Natürlich kann der Artikel auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Sextourismus – Viel Sex für wenig Geld

 

 

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