Archive for the ‘Menschen’ Category

Umzug von Thailand nach Kambodscha: heute geht’s los!
Montag, Januar 23rd, 2012

Nachdem es noch einige Verzögerungen gab, geht es heute, Montag, 23.01.12, endlich los. Die letzte Verzögerung um eine Woche kam zustande, weil mein Fahrer für Thailand noch kurz nach Chiang Mai musste und keine Zeit hatte vorher. Dadurch bin ich jetzt gezwungen gewesen, obwohl ich ja für Kambodscha auch schon längst Miete zahle, hier ebenfalls noch mal eine Woche mehr zu zahlen. Außerdem kommt dadurch auch noch ein Tag Overstay zustande (wir fahren am letzten Tag meines Visas und beim Erreichen der Grenze habe ich dann kein Visa mehr). Dass ich das erwähne, hat auch einen Grund.

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NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler
Dienstag, Januar 3rd, 2012

Phnom Penh; nationale und internationale NGO-Gruppen haben eine Petition an den Innenminister Sar Kheng übermittelt, worin sie sich für die Ausweisung des pädophilen Mehrfachtäters Alexander Trofimov einsetzten. Begründet wird dies mit dem Zusatz, dass erneute Wiederholungstaten bei diesem Tätertyp gängig seien.

Wir haben die Befürchtung, dass Alexander Trofimov sich erneut an Kindern vergreifen könnte, wie er es bereits nach seiner Flucht aus Russland tat“, wird in der Petition, die von 14 unterschiedlichen NGO-Gruppen wie beispielsweise World Vision, Save the Children, Licadho und APLE (Action Pour les Enfants) unterzeichnet wurde, zitiert. Die Petition wurde dem Innenministerium am vergangenen Freitag uebergeben.

Trofimov ist auf der Gesuchtenliste von Interpol als Stanislav Molodyakov geführt, wobei dabei informiert wird, dass er sechs Mädchen im Alter von neun bis zehn Jahre in Russland vergewaltigt haben soll, ist weiter in der Petition zu lesen mit dem Zusatz, dass eine Auslieferungsbitte Russlands bisher ignoriert wurde.

Er wurde am 20. Dezember aufgrund einer königlichen Begnadigung aus dem Bezirksgefängnis in Sihanoukville entlassen, nachdem er etwas mehr als vier Jahre seiner 18 Jahre Gesamtstrafe, die wegen sexueller Übergriffe und Delikte gegen 17 Mädchen ausgesprochen wurde. Vor seiner Inhaftierung hatte Trofimov eine 300 Millionen US-Dollar in Sihanoukville gestartet, wonach das Snake Island in ein Luxus-Resort gestaltet werden sollte, inklusive einer Brücke, welche die Insel mit Sihanoukville verbindet.

Trofimov scheint außerdem eine bevorzugte Behandlung erfahren zu haben, welche eine Konsolidierung seiner Strafe, Verwahrung in einer besonders komfortablen Zelle, zeitweisen Freigang aus dem Gefängnis sowie eine für jedes abgesessene Jahr garantierte Reduzierung des Strafmaßes beinhaltete“, heißt es weiter in der Petition.

Zwei weitere Pädophile wurden aufgrund einer königlichen Begnadigung letzten Monat entlassen. Der Deutsche Alexander Watrin, welcher wegen sexueller Delikte gegen vier Jungen verurteilt war, wurde am 20. Dezember aus dem Gefängnis in Sihanoukville entlassen; drei Tage später dann ebenso der holländische Staatsbürger Rene Paul Martin Aubel, der wegen sexueller Verbrechen gegen sechs Jungen verurteilt war, aus dem Preah Sar Gefängnis.

Trofimov wird aufgrund der Vielzahl seiner Opfer sowie des scheinbaren Unwillens der kambodschanischen Behörden, ihn weiter zur Rechenschaft zu ziehen, als der gefährlichste der drei Straftäter bezeichnet. Zwischen 2004 und bis zu seiner Verhaftung 2007 „köderte und erschlich er sich sowie ließ sich durch „Agenten“ mindestens 21 minderjährige Mädchen zukommen“, so in der Petition.

Ihm zu gestatten, sich frei im Land bewegen zu können, bedeutet für die Opfer und deren Familien ein Leben in einer hoch traumatisierten Situation, wo es ihnen unmöglich ist, die gegen sie begangenen Verbrechen zu bewältigen“, heißt es weiter. Der Sprecher des Innenministeriums, Khieu Sopheak, sagte gestern, er habe nichts von einer solchen Petition gehört. Die Petition wird morgen (Dienstag, 04.01.2012) in der Phnom Penh Post veröffentlicht.

NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

Natürlich kann das Thema auch im Kambodscha Forum diskutiert werden:  NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

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Happy New Year 2012!
Freitag, Dezember 30th, 2011

Ich weiß nicht, wie es bei anderen aussieht. Ob da die Zeit auch so schnell vergeht. Mir kommt es jedenfalls so vor, als hätte 2011 gerade erst begonnen. Dieses Jahr war mal wieder wie im Fluge vorbei. Und so kommt es, dass ich wieder mal meine Wünsche an alle ausspreche:

 

Ich wünsche allen Lesern, deren Familien und Freunden, aber auch allen anderen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Dass 2012 für jede/n das bringt, was er/sie sich am meisten wünscht und erhofft, allem voraus aber Glück und Gesundheit für alle.

 

HAPPY NEW YEAR 2012!

 

Natürlich auch ein großes Dankeschön an alle, die hier immer treu und fleißig in 2011 begonnen haben, mitzulesen (der Blog geht jetzt gerade einmal ins zweite Jahr, während das Forum bereits vier Jahre alte wird).

Selbstverständlich wünsche ich allen auch weiterhin viel Spaß und Freude mit dem Kambodscha Forum und dem Kambodscha Blog.

 

Gruss – Tom

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Forums-Member-Geschichten: Thailand zum Jahreswechsel 2004/2005
Dienstag, Dezember 27th, 2011

Immer wieder veröffentliche ich hier ja auch Geschichten aus dem Berichte und Reiseerlebnissebereich des Kambodscha Forums, da ja nicht jeder im Forum lesen will. Hier nun eine Geschichte von XenoS:

Es gibt Sachen, die man sein Leben lang nicht vergisst. Um es vorweg zu sagen, ich war nicht direkt betroffen, nur indirekt. Aber es war schon „eindrucksvoll“. Zwei meiner Freunde waren im Krisengebiet, als der Tzunami die Region verwüstete. Einer, Peter, ein Deutscher auf einer kleinen Insel in der Nähe von Burma und ein Thai, Jim, machte gerade mit seinem Freund Urlaub auf Sri Lanka. Und ich – breitete gerade meine ersten Thailandurlaub vor. Wir hatten 2 Jahre hart gearbeitet und wollten uns was gönnen. Eigentlich wollten wir so am 24.12. los fliegen. Unser erstes Ziel sollte Koh Pi Pi sein. Alles war schon klar . Eine Bekannte sagte, wo wir hin sollten und das wir einige ihrer Kunstwerke dort fotografieren sollten.

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Wie ich Asiaten sehe – und insbesonders Thais
Sonntag, Dezember 4th, 2011

Eigentlich gehöre ich eher zu den Menschen, die sich sagen „Leben und Leben lassen“. Ich wage sogar noch einen Schritt weiter zu gehen und behaupte, dass ich in den fast 6 Jahren, die ich jetzt in Südostasien bin, wirklich versucht habe, die Menschen zu verstehen. Zu verstehen, warum Geld eine so übergeordnet wichtige Rolle spielt, weshalb in einer Beziehung zu einer Thai erst die eigene Familie, dann der Familienhund, dann lange nichts und dann der Ausländer, der Farang, kommt. Noch immer nicht lasse ich mich von all jenen beeinflussen, die sagen „mit Thais musst Du aufpassen“, aber dennoch habe ich nicht mehr viel übrig für sie außer Verachtung. Im Gegenteil: das Land ist wunderschön und einen Besuch wert. Hier leben ist aufgrund des Wetters und der Schönheit des Landes ebenfalls empfehlenswert. Auch mit den Thais selbst gibt es keine Probleme. Aber nur solange Du sie nicht zu nah an Dich rankommen lässt. Und das werde ich ganz gewiss nicht mehr.

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Der aktuelle deutsche Weg aus der Ferne betrachtet: demokratisch?
Mittwoch, Oktober 5th, 2011

Ich bin jetzt seit 6 Jahren nicht mehr in Deutschland gewesen. Aber natürlich interessiere ich mich durchaus noch für deutsche Nachrichten und auch die deutsche Politik. Insgesamt muss ich aber auch sagen, dass sich sehr zum Positiven hin der Blickwinkel auf die politische Situation von mir verändert hat. Denn ich bin keinen ‚Mainstream‘-Meinungen mehr ausgesetzt, bekomme nur noch die Nachricht an sich und kann sie so völlig frei selbst bewerten.

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Sextourismus – Viel Sex für wenig Geld
Mittwoch, September 28th, 2011

Heute bin ich über einen Artikel bei Fokus Online gestolpert, den ich recht interessant finde, da er durchaus zutreffend ist. Gerade eben, was Kambodscha betrifft. Während es in Thailand vornehmlich die „älteren Herren“ sind, die sich für Damen aus dem Milieu interessieren, kann man, was das Kambodscha betrifft, durchaus sagen, dass da bei den „Freiern“ das Durchschnittsalter unterhalb 30 liegt bei Männern, die sich eine „Ferienbegleitung“ suchen. Und auch, dass einige es wie einen Sport betrachten, so viele Frauen als nur möglich während eines Urlaubs mit auf das Zimmer nehmen zu können, konnte ich vielfach beobachten.

Nachfolgend der Artikel:

 

Mit Gedenktagen wie dem Welttourismustag erinnert die UNO jährlich an Missstände wie sexuelle Ausbeutung in ärmeren Ländern. Das Problem dabei: Freier und Täter kann jeder sein.

Spätestens seit den 60er-Jahren, als die große Zeit des Massentourismus begann, denken viele bei Sextourismus an Thailand. An einen schmerbäuchigen, deutlich in die Jahre gekommenen Mann mit einer zierlichen Thailänderin im Arm. Dieses Bild mag auch heute noch seine Gültigkeit haben. Aber es ist längst nicht mehr typisch für die Klientel, die ins Ausland reist, um nach sexueller Befriedigung zu suchen.

„Es handelt sich nicht nur um Männer, die nicht mehr vermittelbar sind“, sagt Inge Bell. Die TV-Journalistin und Aktivistin gegen Menschenhandel beobachtet seit über zehn Jahren die Szene der Sextouristen. Ende der 90er-Jahre deckte sie den Skandal bei der Kosovo-Truppe (KFOR) mit Kinderprostituierten auf. Seitdem hat sie das Thema nicht mehr losgelassen.

Jeder Mann kann Sextourist sein

„Einen Sextouristen werden Sie nie erkennen“, erklärt Bell. Es können Schüler, Studenten, verheiratete Männer oder Singles sein – kurzum alle, die in geschlechtsfähigem Alter sind. Aus den einschlägigen Freier-Foren weiß Bell, dass sich darunter künftige Väter befinden („Meine Frau ist gerade schwanger“), Ehemänner („Wir sind schon so lange verheiratet“) oder Männer „auf der Suche nach dem besonderen Kick“. Dass es sich nicht ausschließlich um eine homogene Altersgruppe handelt, kann sie an der Sprache in den Foren erkennen. Demzufolge sind erstaunlich viele junge Männer unter den Freiern.

Dabei gilt das Prinzip „je anonymer, desto besser“ – wer die Mühe einer Auslandsreise auf sich nimmt, möchte auf keinen Fall als Käufer sexueller Dienste erkannt werden. Und er ist vermutlich auch kostenbewusst. Denn jenseits der Landes- und Wohlstandsgrenzen ist das Geschäft mit dem Sex viel billiger.

Wie viele deutsche Männer zu Prostituierten gehen, kann man nur abschätzen. In ihrem Buch „Versklavt, verkauft, zum Sex gezwungen“ schreibt Bell, dass es nach Schätzungen der Prostituiertenvereinigung Hydra e.V. in Deutschland rund zwölf Millionen Freier gibt. „Jeder dritte Mann in Deutschland nimmt demzufolge regelmäßig die Dienste einer Prostituierten in Anspruch.“ Wie viele jedoch dafür ins Ausland reisen, darüber gibt es wenig Erkenntnisse.

Billiger Flüge, billiger Sex

Allerdings müssen es viele sein. So viele, dass der ehemalige Europol-Chef, Max-Peter Ratzel, bereits 2008 den Billigfliegern eine Mitschuld am wachsenden Markt des Sextourismus gab. Vor allem Länder mit ärmlichen wirtschaftlichen Bedingungen – zum Beispiel Kambodscha – seien bevorzugte Ziele. Ratzel sprach damals nicht nur von Sextourismus und Prostitution zwischen Erwachsenen, sondern vor allem pädosexuellem Missbrauch. Allein in Asien wird die Zahl der Kinderprostituierten auf eine Million geschätzt.

Mechthild Maurer, die Deutschland-Chefin von ECPAT, der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung, kann ein sehr präzises Bild über diese Spielart des Sextourismus zeichnen: In Südasien und Sri Lanka werden bevorzugt Jungen missbraucht, auf den Philippinen und in der Dominikanischen Republik sind es Jungen und Mädchen, in Thailand, Kambodscha, Laos und Indien meist Mädchen, so auch in Kenia. „Kindersex kommt überall da vor, wo das Gesetz diese Straftat nicht hart genug verfolgt“, erklärt Maurer.

Sexuelle Trophäensammler

Sie unterscheidet zwei Tätertypen: Einmal pädosexuelle Männer, die auf ganz bestimmte Opfergruppen (etwa nur neunjährige Buben) festgelegt sind. Bei der zweiten Gruppe aber handelt es sich um „hedonistische Täter“, also ganz normal veranlagte Männer, die „etwas Neues“ erleben“ wollen, aber zu Hause keine Kinder anfassen würden. Doch weit weg von daheim und somit aller sozialen Kontrolle entzogen, probieren sie auch Sex mit Kindern. Maurer: „Das sind Trophäensammler. Nach dem Dreier oder Vierer kommt jetzt eben ein Kind dran.“

Seit 2001 engagiert sich die Reisebranche unter der Ägide des Deutschen Reisebüroverbands (DRV) mit dem Kinderschutz-Kodex gegen diese Art des Sextourismus. Mechthild Maurer lobt auch das wachsende Unrechtsbewusstsein in den betreffenden Ländern. Zugleich weiß sie aber auch, dass die Ermittlungen bei pädosexuellen Straftaten immer schwieriger werden.

Längst umfassen die Missbrauchsfälle nicht nur Sex, sondern auch die Herstellung und den Vertrieb von Kinderpornos. Und die Banden, für die Sex mit Kindern ein „ganz normales Business“ ist, werden raffinierter. Kinder werden wegen der erhöhten Aufmerksamkeit der Reisebranche längst nicht mehr in Hotels missbraucht, sondern man bringt sie in Privathäuser oder auf Privatjachten, wo Polizei und Behörden schwerer zugreifen können. „Es bleibt ein ewigen Hase- und Igel-Spiel“, so Kinderschutzaktivistin Maurer.

Prostitution in armen Ländern

Reiche Länder, arme Länder: Sextouristen nützen das Wohlstandsgefälle, um sich billig zu befriedigen

Quelle des Artikels

Natürlich kann der Artikel auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Sextourismus – Viel Sex für wenig Geld

 

 

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