Archive for the ‘Geld & Finanzen’ Category

Kambodscha News: PM Hun Sen eröffnet Wasserkraftwerk in der Provinz Kampot
Donnerstag, Dezember 8th, 2011

Kampot; Premier Minister Hun Sen hat gestern die Tore zum ersten, größeren Damm und Wasserkraftwerk im Königreich geöffnet, das 193,2 Megawatt-Projekt Kamchay in der Provinz Kampot, das zum Ziel hat, die Energieknappheit in Kambodscha einzudämmen.

Die Strompreise in Kambodscha gehören zu den höchsten in ganz Asien, so offizielle Sprecher und Experten. Als Resultat des neuen Wasserkraftwerks erhofft man sich eine Erholung und Stabilisierung der hohen Energiekosten, welche auch viele ausländische Investoren abschrecken. Dabei ist es eines von einer ganzen Reihe von Energieprojekten in Kambodscha.

„Wir hatten viele Jahre Schwierigkeiten mit Energie. Falls die OPEC die Preise für Kraftstoffe anhebt, wird uns die Kinnlade herunterfallen“, sagte Hun Sen gestern vor Regierungsmitgliedern Investoren und Dutzenden von Angestellten von Sinohydro Corporation, dem chinesischen Unternehmen, welches den Damm gebaut hat.

„Es gibt keine Stabilität. Das ist der Grund, weshalb wir in einigen Landesteilen Strom aus Wasserkraft gewinnen müssen“, führte er weiter aus. Der Premier Minister hat China gebeten, Kambodscha 50 Millionen US-$ pro Jahr für Stromprojekte zu leihen. Mit einem anhaltendem Investment könnte Kambodscha im eigenen Land jährlich rund 10.000 Megawatt Strom produzieren, gab er weiter zu verstehen, ohne dabei aber einen Zeitrahmen zur Realisierung dieser Kapazitäten zu nennen.

Kambodschas aktuelle, jährliche Stromgewinnungskapazitäten liegen bei 500 Megawatt, so Toch Sovanna, ein Bereichsleiter des Ministeriums für Industrie, Minen und Energie. Er führte weiter an, dass innerhalb der nächsten 14 Jahre der Strombedarf in Kambodscha 3.000 Megawatt erreichen würde. Der Kamchay Damm, ein 280 Million US-$ Projekt vom chinesischen Unternehmen Sinohydro Corporation, wird die Stromerzeugung um 40 Prozent erhöhen. Im März wird der Damm dann Strom produzieren.

Aktuell kauft Kambodscha 42 Prozent seines Strombedarfs von seinen Nachbarländern Thailand, Laos und Vietnam, berichtete die Phnom Penh Post letzten Monat. Hun Sen wird weiter zitiert, dass die Stromkäufe und die damit verbundenen, hohen Kosten die Wettbewerbsfähigkeit von Kambodscha in der herstellenden Industrie einschränken.

„Es ist das selbe Produkt, allerdings sind unsere Produkte teurer und das schränkt unsere Wettbewerbsfähigkeit ein“, sagte er, während er die in Kambodscha hergestellten Produkte mit denen der Nachbarländer verglich. Laut Faisal Ahmed, einem Repräsentanten des Internationalen Anlagefonds Kambodscha, kann der Anstieg von Stromerzeugung beiden Wirtschaftszweigen – der Landwirtschaft als auch der herstellenden Industrie – zum Wachstum verhelfen.

„Preiswerterer Strom erhöht auch die Wettbewerbsfähigkeit und lockt auch weitere Investoren“, sagte er. „Es kann Kambodscha beim Neuabgleich der Produktionsstrukturen in Asien helfen“. Hun Sen gab weiter zu verstehen, dass bis 2015 vier weitere Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 772 Megawatt im Land in Betrieb gehen werden.

„Geringere Wasserstände während der Trockenzeit werden jedoch die Kapazitäten von Kraftwerken wie dem Kamchay Damm beeinträchtigen, was einen zusätzlichen Bedarf an Kohlekraftwerken bedeutet“, erklärte er weiter. Laut dem Premier Minister wird deshalb 2014 ein 270 Megawatt Kohlekraftwerk in Sihanoukville ans Netz gehen.

Die chinesische Erdos Hongjun Investment Gruppe sowie ein lokales Unternehmen wollen fast 400 Millionen US-$ in das Kohlekraftwerk-Projekt in Sihanoukville investieren, wie es einem Dokument der Ordos Stadt-Reform- und Entwicklungskommission aus China zu entnehmen ist. Zwei weitere Kohlekraftwerke mit einer gesamten Kapazität von 253 Megawatt werden 2016 eröffnet werden, fügte dem Hun Sen zu.

Sinohydro wird für die vorhersehbare Zukunft ein Investor in Kambodscha bleiben, erklärte der kambodschanische Geschäftsleiter des Unternehmens, Shu Jian, gestern per Telefon. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit der kambodschanischen Regierung fortsetzen. Aktuell erörtern wir mit dem mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium die Machbarkeit von verschiedenen Bewässerungsprojekten“, erklärte Shu weiter.

Er fügte außerdem hinzu, dass Sinohydro aktuell im Nordwesten Kambodschas an einem Bewässerungsprojekt arbeitet. Die Zusammenarbeit am Kamchay Damm wird 40 Jahre lang dauern, bevor das Unternehmen die Kontrolle vollends an die kambodschanische Regierung übergibt. Eine Brücke bei Sihanoukville, die das chinesische Unternehmen gebaut hat, wurde Ende Juni eröffnet.

Der Kamchay Damm wurde von Umweltgruppen stark kritisiert, da er einen Einschnitt für den Lebensstandard der betroffenen Bevölkerung in dem Gebiet bedeute. Dem setzte Hun Sen entgegen, dass der erzeugte Strom vom Kamchay Kraftwerk für 0,24 US-$ pro Kilowatt verkauft werden würde. Dies sei 0,04 US-$ günstiger als der aktuelle, landesweite Durchschnitt, erklärte er weiter. Der Strom wird den Gebieten Kampot, Kep, Takeo und Sihanoukville zugute kommen.

Hun Sen eröffnet Wasserkraftwerk Kamchay

Selbstverständlich kann der Artikel auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Premierminister Hun Sen eröffnet Wasserkraftwerk in der Provinz Kampot

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Expat in Kambodscha bzw. in Kambodscha leben
Mittwoch, September 14th, 2011

Ich denke, die Trends zum Auswandern werden noch weiter ansteigen in Ländern wie Deutschland. Gerade auch aus der Ferne, mit einem etwas neutralerem, also objektiveren Blick auf die Entwicklung dort, lässt sich leicht erkennen, dass es wohl nicht mehr ganz so „gemütlich“ ist in Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Steuern, Steuern, Steuern. Das Geld wird für das Ausland verwendet und die Bürger verstehen es nicht mehr und somit entfernen sich auch Regierungen immer weiter vom Volk. Zumindest für Deutschland ist dieser Trend eindeutig zu erkennen.

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Der Westen ist so heuchlerisch
Dienstag, September 6th, 2011

Nun, eigentlich hat das ja wieder mal nichts mit Kambodscha zu tun. Zumindest nicht direkt. Aber es macht mich mal wieder froh, dass ich hier lebe, und all das in Europa zurückgelassen habe.

In der arabischen Welt gibt es ja seit Monaten Umwälzungen, was die dortigen Machtgefüge betrifft. Was ich von Anfang nicht verstanden hatte: weshalb setzte man sich so schnell für Libyen ein, obwohl die politische Situation der Rebellen doch wirklich nicht so eindeutig ist. Selbst diese Menschrechtsverletzungen. Die vermutlich wirklich heftigen (es sind ja noch alles Gerüchte) kamen ja eigentlich erst, nachdem Gaddafi in die Knie gezwungen wurde, also weit nach dem Start der Nato Angriffe, denen allen Frankreich und England vorausgeprescht sind. In Syrien hingegen,. wo tatsächlich und nachweislich (es gehen ja genug Bilder um die Welt) Panzer und Soldaten auf Zivilisten schießen, dort belässt man es bei Drohungen von Sanktionen. Aber ein weiteres Eingreifen ist nicht geplant.

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Extrem gewinnbringend: Geld leihen und verleihen
Sonntag, September 4th, 2011

Mit Werbung auf einer Webseite ist das immer so eine Sache. Zum einen gibt es Werbung, die man nicht mag und andererseits gibt es dann auch wieder Unternehmen oder Programme, die man gut findet. So wie das mal vor einigen Jahren mit eBay war, als diese Idee noch neu war und als eBay seine Kunden noch zu schätzen wusste. Mittlerweile halte ich von eBay rein gar nichts mehr. Deshalb wird sich hier auch keine Werbung finden auf diesem Blog. Und zwar besteht auch kein direkter Bezug zu Kambodscha, aber ich denke, man kann zwischendurch auch mal über etwas anderes interessantes berichten, das man ansonsten vielleicht nicht gesehen hätte. Außerdem kann man so ja auch seinen Urlaub finanzieren 😉

Anders mit einem ganz anderen Programm. Über das bin ich eher durch Zufall gestolpert: Auxmoney – Geld leihen und verleihen von privat. Naja, am Anfang dachte ich mir noch, wieder eines dieser Kreditangebote. Nur dann hab ich mir das etwas genauer angeschaut, und ich muss sagen, ich bin tatsächlich begeistert. Ich finde dieses Programm sehr innovativ. Und genau aus diesem Grund möchte ich es auch kurz hier vorstellen.

Geld leihen

Zum einen bietet es die Moeglichkeit, recht schnell und inkompliziert bis zu 20.000 Euro zu leihen. Selbst wenn es negative Eintraege in der ach so berüchtigten Schufa gibt. Und man kann sich sogar aussuchen, wieviel man bereit ist, an Zinsen zu bezahlen. Wenn man also mal schnell Geld braucht, istdas ein wirklich guter Weg

Geld verleihen.

Jetzt aber zu der anderen Seite. Und das finde ich wirklich genial. Man kann so auch sein Geld verleihen. Und das interessante daran ist, wenn jemand bspw. 10.000 Euro leihen möchte, dann muss man ihm nicht 10.000 Euro anbieten. Nein, denn man kann auch schon ab 50 Euro anbieten. Das bedeutet, jemand der Geld leihen möchte, leiht sich im Prinzip dieses Geld von vielen Leuten zusammen. Der eine gibt 50 Euro, der nächste 100, ein weiterer 500 und jemand anders gar 1.000 Euro.

Wie funktioniert das?

Dazu gibt es eine Plattform, die so ähnlich ist wie eBay. Jemand startet eine Kreditanfrage. Das sieht dann so ähnlich aus wie eine Angebotsseite bei eBay. man kann lesen, warum der- oder diejenige Geld leihen möchte und natürlich auch die Sicherheiten. Es wird auch angezeigt, ob schon mal jemand Geld geliehen hat und wie es mit der Rückzahlung aussieht.

Und dann kann man Angebote machen, dem- oder derjenigen Geld zu leihen. Ab 50 Euro und mit einem Zinssatz von bis zu 15 Prozent. Ich denke, das ist in Ordnung, denn derjenige, der Geld ausleiht, muss es ja nicht. Jetzt bieten beispielsweise ein paar Leute unterschiedliche Beträge zu 15 Prozent an, während andere wieder Beträge zu 14, 13 oder 12 Prozent anbieten.

Die Beträge mit dem niedrigsten Zinssatz rutschen nach oben. Das würde bedeuten, bieten mehr Leute mehr Geld, als angefragt zum Leihen, dann fallen Angebote mit höheren Zinssätzen raus. So kann es dann bspw. sein, dass bei einem angefragten Betrag von 10.000 Euro dann evtl. 8.000 Euro über 12 Prozent Verzinsung finanziert werden, während 1.500 Euro zu 13 Prozent finanziert sind und, als Beispiel, 300 Euro über 14 Prozent und 200 Euro, also der Rest, über 15 Prozent.

Genauso gut kann man als Verleiher auch hergehen und sagen „bei meiner Bank bekomm ich nur ein paar Prozent, also biete ich mein geld fuer 8 oder 9 oder 10 Prozent an“. Damit sind naemlich dann die Chancen erhoeht, dass das Geld tatsaechlich geliehen wird. Und mal ganz im Ernst – welche bank bietet denn schon 10 Prozent auf 1.000 oder gar nur 100 Euro? Keine!

Und deshalb finde ich dieses Geschaeftsmodell so toll und innovativ. Denn so machen nicht nur immer Banken  das gute Geschaeft mit Krediten, sondern man kann auch selbst daran partizipieren. Und andererseits bekommen die Banken endlich Konkurrenz und muessen vielleicht auch endlich mal von ihrem hohen Ross herunter und die Freundlichkeit dem Kunden gegenueber wieder in den Vordergrund stellen. Wir sind jedenfalls so begeistert, dass wir begonnen haben, einen Teil unseres Geldes so anzulegen. Denn weshalb sollte ich mein geld zur Bank tragen und dort vielleicht nur 3 oder 4 Prozent Verzinsung bekommen, wenn ich doch bis zu 15 Prozent haben kann?

Ist das denn sicher?

Ja, es ist sicher, denn gedeckelt wird das ganze durch eine deutsche Bank. So stellt man zwar das Geld zur Verfügung, aber diese Bank zahlt dann aus und kümmert sich auch um die monatlichen Rückzahlungen. Und kümmert sich natürlich auch um die Kunden, die Geld leihen wollen. Zwar ist es  egal, ob die Schufa negativ ist, allerdings mit harten Schufa Merkmalen (Eidesstattliche Versicherung, laufende Insolvenz, laufende Pfändungen etc.) kann man natürlich kein Geld leihen.

Und weil ich Auxmoney eben so innovativ finde, bin ich davon überzeugt, dass wir noch mehr davon hören werden. Und vor allem, was ja fast noch wichtiger ist, dass den Banken mal aufgezeigt wird, dass sie nicht „die Alleinherrscher“ über uns sind. Ob ich mir nun schnell Geld leihen möchte, damit ich nächste Woche vielleicht früher oder länger als geplant in den Urlaub fahren kann, oder ob ich so meinen Urlaub über die Zinsen finanzieren möchte – für jeden ist das richtige dabei.

Denn, als kleines Beispiel zum Verleihen: angenommen, ich verleihe insgesamt 10.000 Euro. Aber ich verleihe die nicht an einen einzigen, sondern an viele unterschiedliche Leute, um die Gefahr eines Totalverlusts auszuschließen (ich denke, 99 Prozent aller Leute, die Geld ausleihen, werden auch zurückzahlen, weil man sich nicht wegen eines Betrages von max. 20.000 Euro die Schufa kaputt machen will). Und so, sagen wir, dass 1 Prozent nicht zahlt und dass man bei vielen Verleihen über 12 oder 13 Prozent bekommt, bekommen wir also unterm Strich (weil es leicht ist, damit zu rechnen 🙂  ) 10 Prozent im Schnitt zurück. Das bedeutet, ich bekomme 1.000 Euro Zinsen. Bei meiner Hausbank hingegen bekomme ich dafür gerade mal 300 oder 400 Euro.

Und man könnte das sogar noch viel sicherer machen, wenn man sich hinsetzt, und nur ganz spezielle Anfragen heraussucht. Dann könnten wir es sogar schaffen, eine ca. 13 Prozent Verzinsung zu bekommen. Das wären bei 10.000 Euro immerhin 1.300 Euro. Das heißt, bei 10 Prozent Verzinsung hätten wir unser Geld nach gut 7 Jahren auf 20.000 Euro verdoppelt. Bei 13 Prozent sogar bereits nach 5,7 Jahren und bei 15 Prozent nach 4,9 Jahren. Bei einer Bank, bei 4 Prozent Verzinsung habe ich mein Geld erst bei knapp 18 Jahren verdoppelt. Interessant wird es, wenn wir das also über einen Zeitraum von 18 Jahren bei einer Verzinsung von durchschnittlich 13 Prozent machen. Da kommen wir nämlich auf  sage und schreibe 90.000 Euro! Das ist ein Plus von schlappen 70.000 Euro bei einem Startkapital von 10.000, während die Bank in der selben Zeit nur eine Verdopplung bietet.

Und genau aus diesem Grund haben wir begonnen, einen Teil unseres Geldes so anzulegen. Über Ausmoney. Denn das bedeutet effektiven Zins bei maximaler (deutscher) Sicherheit…

 

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