Archive for the ‘Thailand Nachrichten’ Category

Grenze Mae Sot – Myawaddy (Thailand-Myanmar) wieder offen
Dienstag, Dezember 27th, 2011

Eigentlich wollte ich es schon viel eher posten, hatte es dann aber leider wieder vergessen: nach über einem Jahr ist endlich der internationale Grenzübergang von Mae Sot nach Myawaddy, also von Thailand nach Myanmar, wieder offen. Zuerst hieß es, dass das nur für Dezember so sei. Da ich zwischenzeitlich aber bereits selbst nach Myawaddy musste (Visarun), hatte ich auch mal die burmesischen Grenzer gefragt, und die meinten, die Grenze bliebe offen. Natürlich ist das jetzt alles andere als eine Gewähr. Deshalb solltet Ihr die Lage nach wie vor im Auge behalten, wenn Ihr diese Grenze für einen Besuch von Burma bzw. Myawaddy einplant.

Das ganze macht dabei eh irgendwie den Eindruck eines „Geschenkes and Thailand“, denn die Grenze ist seit 5. Dezember wieder offen, was auch der Geburtstag des thailändischen Königs ist. Laut einem thailändischen Bekannten, der hier Polizist ist, lohnt sich die offene Grenze aber schon wieder. Denn die Polizei fängt jetzt wieder wesentlich mehr Illegale ein. Die haben dann die Wahl, ins Gefängnis zu gehen oder eine entsprechende Strafe zu zahlen. Zwar sagen die meisten selbstverständlich, dass sie kein Geld hätten, wenn es dann mit dem Knast aber ernst wird, haben sie das Geld plötzlich 😀

Und in Thailand funktioniert das Eintreiben von Strafen und Bußgeldern etwas anders als in Europa: hier sind alle Polizisten ihrer Hierarchie entsprechend an den Bußgeldern „beteiligt“ ganz offiziell. Obwohl ich direkt hier an der Grenze wohne, musste ich während der Schließung ungefähr 600 km einfach zur nächsten internationalen Grenze reisen, um meinen Visarun zu machen alle paar Monate. Das gestaltet sich jetzt schon wesentlich angenehmer. Vor allem, weil ich darauf verzichtet habe, noch ein weiteres Visa für Thailand zu machen, weil ich ja in ein paar Wochen nach Kambodscha ziehe. Und so muss ich derzeit alle zwei Wochen das Land verlassen.

 

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Thailand: die Flut, Tourist Visa und Thai Airways
Sonntag, November 13th, 2011

Auf den ersten Blick mag dieser Titel wohl etwas irritieren. Denn: dass Thai Airways und Tourist Visas in einem Zusammenhang stehen, ist ja noch erklärbar, aber was hat das alles mit der Flut und vor allem Kambodscha zu tun? Ganz einfach, Thailand beschließt derzeit wieder einige Maßnahmen. Und viele Leser hier haben auch Kontakte zu Thailand oder kommen über Thailand, weil es kaum direkte Flüge nach Phnom Penh gibt. So profitieren dann auch Kambodscha Reisende von einigen der geplanten Änderungen.

In Bangkok geht man davon aus, dass es noch bis Neujahr dauern wird, bis alles Wasser endlich abgeflossen ist. Und auch in vielen Provinzen, vom Norden Richtung Süden, dem Chao Praya Fluss und anderen entlang, gab es große Schäden. DieTAT, die zuständigen Behörden für den Urlaubssektor in Thailand, wollen in Zusammenarbeit mit der Regierung und auch privaten Unternehmen ein Paket auf den Weg bringen, das den Tourismus zum einen stärker ankurbelt und andererseits auch in die betroffenen Gebiete lenken, dass diese tatsächlich davon profitieren können. Nachfolgend einige der wichtigsten Absichten:

Die Regierung will in der kommenden Woche einen Vorschlag ins Kabinett einbringen, der die Gebühren für Tourist Visas wieder aussetzt. Zuletzt wurde diese Maßnahme mit den politischen Ausschreitungen und dem Besetzen des Flughafens begründet, doch ist dieses freie Visa-Abkommen bereits abgelaufen. Außerdem sollen auch die Flughafengebühren für den Suvarnabhumi Airport wegfallen bzw. gekürzt werden.

Die TAT wiederum möchte sich in Treffen mit der privaten Tourismus-Industrie darauf verständigen, dass verstärkt Touren und Trips in die betroffenen Regionen angeboten werden. Auch Thai Airways möchte zu diesem Flut Hilfsprogramm für die südlichen Provinzen etwas beitragen und so hat der Präsident von Thai Airways, Piyasvati Amranand, angekündigt, dass mit sofortiger Wirkung bestimmte Inlandsflüge bis 10. Dezember um bis zu knapp 60 Prozent günstiger angeboten werden.

Im einzelnen sind das folgende Inlandsverbindungen:

Bangkok – Surat Thani: statt 4.290 THB jetzt 1.820 THB
Bangkok – Krabi: statt 4.490 THB jetzt 1.920 THB
Bangkok – Phuket: statt 4.675 THB jetzt 2.015 THB
Bangkok – Hat Yai: statt 5.155 THB jetzt 2.255 THB
Bangkok – Koh Samui: statt 6.360 THB jetzt 2.930 THB

Natuerlich kann der Beitrag auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Thailand: die Flut, Tourist Visa und Thai Airways

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Südostasien: die Überschwemmungen in Thailand und Kambodscha
Donnerstag, Oktober 27th, 2011

In Kambodscha normalisiert sich die Lage mittlerweile. Dennoch werden die kommenden Monate anders sein als in den Jahren zuvor. Denn die langfristigen Auswirkungen sind immens. So wurden bspw. sehr viele Reisfelder zerstört und es fallen Großteile der Reisernte aus. Mit anderen Worten, viele Menschen werden erhebliche Schwierigkeiten haben, gut über die Runden zu kommen in den nächsten Monaten. Außerdem hat sich die Dengue Fieber Saison (Dengue ist ähnlich zu Malaria) durch die vielen stehenden Gewässer verlängert (wie Malaria wird auch Dengue über Moskitos übertragen und die hatten mit den Fluten nun mal einen guten Nährboden).

Ganz anders sieht die Situation dagegen derzeit noch in Thailand aus. Dort bahnen sich die Wassermassen derzeit ihren Weg durch die Millionen-Metropole Bangkok. Da die Flut im Norden Thailands seinen Ausgangspunkt hatte, sind die Flutwellen in den letzten Wochen langsam Richtung Süden und somit Richtung Bangkok geschwappt und haben dabei auch große Zerstörungen hinterlassen.

Doch im Gegensatz zu Kambodscha ist das landwirtschaftliche Ausmaß dieser Naturkatastrophe leichter kompensierbar, da von den Fluten „nur“ rund ein Drittel des Landes betroffen war. Dafür ist aber Thailand mittlerweile ein Land, in dem viel Industrie ansässig ist. Und viele Betriebe, darunter auch Daimler-Benz und Honda, mussten wegen der Überflutungen vorübergehend ihre Standorte schließen. Teils, weil sie direkt betroffen waren, teils als Vorsichtsmaßnahme.

Somit wird die auch in Thailand seit Jahrzehnten größte Flut noch länger ihre Auswirkungen zeigen. Nur hier eben verstärkt im Wirtschaftssektor. Dazu auch nachfolgend eine kurze Zusammenfassung von Euronews:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=HkUv8hurKfw[/youtube]

Quelle/Source

Natürlich kann der Artikel auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Die Flut in Thailand und die Wirtschaft

 

 

 

 

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Die Flut in Thailand: Katastrophenalarm in Bangkok
Freitag, Oktober 21st, 2011

Bangkok; Premier Ministerin Yingluck Shinawatra berief sich heute auf das 2007 verabschiedete Gesetz zur Katastrophen-Vorsorge anstatt den Notstand auszurufen. Unter ihrer Leitung hat die Erhöhung der Wasser-Ablaufkapazitäten über den Osten von Bangkok bei der Flutkontrolle die allerhöchste Priorität.

In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden von Bangkok koordiniert die Regierung die Arbeit aller Schleusen in der Hauptstadt mit dem Ziel, den Wasserspiegel zu senken. Bewaffnete Kräfte sind dabei für die Instandhaltung und Verteidigung des vom Königshaus initiiertem Deich- und Dammsystem zuständig.

Das Militär ist danach auch für den Schutz wichtiger Gebäude und Anlagen wie bspw. den Grand Palace, dem Siriraj Krankenhaus, dem Abwassersystem sowie der beiden Flughäfen, Don Mueang und Suvarnabhumi, verantwortlich.

Das Verkehrsministerium sorgt dabei für einen reibungslosen Straßenverkehr in der Hauptstadt. Entsprechende Behördenstellen sind dann mit der Ausarbeitung entsprechender Evakuierungspläne und der Einrichtung von Schutzräumen betraut.

Katastrophenalarm in Bangkok Premier Ministerin Yingluck Shinawatra beim Informieren zur aktuellen Lage in Bangkok

Natürlich kann der Artikel auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Überschwemmungen in Thailand: Katastrophenalarm in Bangkok

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Die Überschwemmungen in Thailand
Freitag, Oktober 21st, 2011

In Kambodscha hat sich die Lage ja mittlerweile weitestgehend beruhigt. Einzig die Langzeitfolgen sind noch nicht wirklich absehbar. Das kommt daher, weil die Reisfelder auch über einen Monat nach der großen Flut noch überschwemmt sind. Normalerweise läuft das Wasser jedoch innerhalb 10 Tagen ab. Somit wird die Ernte sehr schlecht ausfallen und somit die Grundversorgung der Bevölkerung.

Anders die Situation in Kambodschas Nachbarland Thailand. Dort erreichen die Wassermassen gerade Bangkok, nachdem sie landesweit bereits über 300 Todesopfer gefordert haben. Es ist für Thailand die verheerendste Flut seit Jahrzehnten.

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Die Beziehungen zwischen Thailand und Kambodscha entspannen sich
Samstag, September 17th, 2011

Phnom Penh; der kambodschanische Premier Minister und seine thailändische Amtskollegin Yingluck Shinawatra führten gestern hinter verschlossen Türen Gespräche, wo beide sich einigten, insbesondere in den Gebieten um Preah Vihear wieder enger zusammenzuarbeiten. Enge Zusammenarbeiten umfassen die Bereiche Handel, Tourismus, Öl und Gas etc. Auch ging es um die Freilassung der beiden Thais, die wegen Spionage verurteilt wurden.

Khieu Kanharith, der kambodschanische Informationsminister und Regierungssprecher, sagte zu Reportern ca. eine Stunde nach dem Treffen der beiden, dass Yingluck’s Besuch eine Mission sei, um beide Länder wieder näher aneinander zu bringen. „Der Besuch von Yingluck war eine Mission, um die diplomatischen Beziehungen wieder herzustellen“, sagte er.

Hor Namhong, Kambodscha’s Außenminister, sagte währenddessen zu Journalisten, dass Yingluck und Hun Sen möchten, dass kambodschanische und thailändische Soldaten mit ihren Treffen weitermachen, um auch dort gute Beziehungen zu entwickeln, bevor die indonesischen Beobachter in die entmilitarisierte Zone kommen, welche vom Internationalen Gerichtshof im Juli als solche ausgezeichnet wurde.

„Wir können sagen, dass die Vermittlungen erfolgreich waren und in einer guten Atmosphäre stattfanden; und wir haben vereinbart, alles, was nötig ist, zu tun, um in allen Bereichen zur Weiterentwicklung zu kooperieren „, sagte Nor Namhong.

Hun Sen sagte, Kambodscha könne seine Truppen nicht aus dem 4,6 Quadratkilometer großen Bereich abziehen. Über diese Sache müsse der ICJ entscheiden. Falls der ICJ entscheidet, dass dieses Gebiet zu Thailand gehört, wird Kambodscha es Thailand überlasen. Nor Namhon sagte außerdem, dass die kambodschanische Regierung nicht in der Lage sei, die beiden Thai Spione, Veera Somkwamkid und Ratree Pipattanapaiboon, freizulassen.

„Yingluck brachte auch als Anliegen die Inhaftierung der beiden Männer in Kambodscha an und Hun Sen sagte, die Regierung beobachte den Fall. Wie würden den König um ein schrittweises Gnadenersuch bitten, aber auch hier muss dem Gesetz gefolgt werden, wonach 2/3 Drittel einer Haftstrafe verbüßt werden müssen“, sagte er.

Hun Sen sprach sich auch dafür aus, mehr Grenzübergänge zu Thailand zu eröffnen, um Tourismus und Handel weiter zu vereinfachen. Ein ‚Grenz Kommitee Treffen‘ zwischen den beiden Ländern unter dem Vorsitz der beiden Außenminister wird im Februar 2012 abgehalten werden, bei dem die Verhandlungen in allen Bereichen fortgesetzt werden sollen.

Yingluck wurde auch eine Audienz mit König Norodom Sihamoni zugesagt und sie hatte ein gemeinsames Essen mit Hun Sen, bevor sie letzte Nacht wieder nach Bangkok startete.

Der thailändische Regierungssprecher Thitima Chaisaeng hatte Reportern vor dem Abflug Yingluck’s von Bangkok nach Phnom Penh zuvor gesagt, dass ihr Besuch der Beginn einer neuen und offenen Beziehung zwischen den beiden Ländern markiere und dass es auch mehr Kooperation im Handel geben werde.

Hun Sen und Yingluck passieren die Ehrengarde vor dem Friedenspalast in Phnom Penh

 

Der Artikel kann auch hier im Kambodscha Forum diskutiert werden: Thailand – Kambodscha: Beziehungen normalisieren sich

Quelle/Source

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Thailand: Versuch, eine Autobombe zu entschärfen
Sonntag, Juli 3rd, 2011

Versuch, eine Autobombe zu entschärfen:

Autobombe in ThailandIn dicker Schutzkleidung inspiziert ein Mitarbeiter des Bombenentschärfungskommandos ein Auto in der thailändischen Provinz Narathiwat, südlich von Bangkok. Noch ist die Lage ruhig, …

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