Archive for the ‘Südostasien Nachrichten’ Category

Sozius-Helmpflicht in Kambodscha in Sicht
Montag, Januar 2nd, 2012

Phnom Penh; Regierungsmitglieder sowie Repräsentanten von zivilen Gesellschaften haben ihre Bereitschaft ausgesprochen, eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes zu unterstützen, um so die Verkehrsicherheit zu erhöhen. Demnach benötigen nach der Gesetzesänderung auch Mitfahrer einen Helm und die Strafen für Fahrer ohne Helm würden drastisch ansteigen.

Der Leiter des Ministeriums für Öffentlichkeitsarbeit und des Verkehrsamts, Preap Chanvibol, teilte am letzten Dienstag in einer Pressekonferenz mit, dass das neue Gesetz zehn zusätzliche Artikel beinhalten würde, mit der Absicht, die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verkehrsopfer zu reduzieren. Eine dieser Änderungen wäre die Erhöhung des Bußgeldes bei Nichttragen eines Helms für den Fahrer um das Fünffache von bisher 3.500 Riel (0,75 US-$).

Wir hoffen, dass, wenn das neue Gesetz durch ist, die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten zurückgehen wird“. Der Gesetzesentwurf muss noch im Innen-, Justiz-, Finanzministerium sowie im Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit und Transport, diskutiert werden, führte Preap Chanvibol weiter aus, obwohl er keine zeitlichen Pläne für diese Diskussionen nannte. Lim Sokchea, ausführender Leiter des Verbandes für Straßensicherheit, sagte, die geplanten Änderungen seien ein positiver Schritt durch die Regierung vorwärts, um Straßenunfälle zu reduzieren.

zukünftige Helmpflicht für Moped-Mitfahrer in Sicht

zukünftige Helmpflicht für Moped-Mitfahrer in Sicht

Natürlich kann der Artikel im Kambodscha Forum diskutiert werden: Sozius Helmpflicht in Kambodscha in Sicht

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Kein Zigarettenrauchen in oder auf Angkor Wat Tempeln
Sonntag, Januar 1st, 2012

Siem Reap, Angkor Wat, Phnom Penh; die Apsara Behörden bestätigten gestern eine Durchsuchung bei verschiedenen Angkor Wat Souvenir-Händlern nach bestimmten Souvenirs innerhalb der archäologischen Bereiche, bei denen es heißt, dass sie das Weltkulturerbe schlecht machen würden, des Weiteren ging es auch um Verkaufspraktiken, bei welchen Touristen belästigt werden.

Prom Karona, Leiter des Bereichs der Apsara Behörde für Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit, bestätigte der Phnom Penh Post am Donnerstag gegenüber, dass es Händlern nicht mehr länger gestattet sei, Trinkgläser oder Aschenbecher zu verkaufen, die auf den Aschenbecher- oder Gläserböden Tempelabbildungen haben. Es sei gegen die Grundsätze, dass etwas so Bedeutendes und heiliges mit etwas so billigem verbunden werden würde, erklärte Prom Karona.

Er führte weiter aus, dass ebenfalls ein scharfes Vorgehen gegen die Praktiken erfolgen wird, bei denen ungefragt ein Bild von Touristen gemacht wird, dann mit einem Angkor Wat Bild zusammengefügt wird, um anschließend auf Souvenirs gedruckt und den Touristen zu verkaufen versucht werden. Diese Praxis sei lästig für Besucher und träfe den Tourismus. „Einige Touristen bringen ihren Ärger gegenüber den Fotografen zum Ausdruck, welche so ungefragt Bilder machten und entsprechende Souvenirs an sie zu verkaufen versuchten“.

Letzten Sonntag wurden von den Behörden verschiedene Trinkgläser und Aschenbecher konfisziert, ebenso wie Computer, Drucker sowie weiteres Material zur Herstellung von Fotosouvenirs. Dabei mussten die Händler Verträge unterzeichnen, von diesen Methoden zukünftig abzusehen. Der stellvertretende Leiter der Apsara Behörde, Bun Narith, diese Verkaufspraktiken und die verbotenen Souvenirs würden die Khmer-Identität beschädigen und müssen sofort eingestellt werden.

In der Kritik: Angkor Wat als verwerfliches Souvenir-Motiv

In der Kritik: Angkor Wat als verwerfliches Souvenir-Motiv

Natürlich kann das Thema auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: kein Zigaretten rauchen in oder auf Tempeln

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Grenze Mae Sot – Myawaddy (Thailand-Myanmar) wieder offen
Dienstag, Dezember 27th, 2011

Eigentlich wollte ich es schon viel eher posten, hatte es dann aber leider wieder vergessen: nach über einem Jahr ist endlich der internationale Grenzübergang von Mae Sot nach Myawaddy, also von Thailand nach Myanmar, wieder offen. Zuerst hieß es, dass das nur für Dezember so sei. Da ich zwischenzeitlich aber bereits selbst nach Myawaddy musste (Visarun), hatte ich auch mal die burmesischen Grenzer gefragt, und die meinten, die Grenze bliebe offen. Natürlich ist das jetzt alles andere als eine Gewähr. Deshalb solltet Ihr die Lage nach wie vor im Auge behalten, wenn Ihr diese Grenze für einen Besuch von Burma bzw. Myawaddy einplant.

Das ganze macht dabei eh irgendwie den Eindruck eines „Geschenkes and Thailand“, denn die Grenze ist seit 5. Dezember wieder offen, was auch der Geburtstag des thailändischen Königs ist. Laut einem thailändischen Bekannten, der hier Polizist ist, lohnt sich die offene Grenze aber schon wieder. Denn die Polizei fängt jetzt wieder wesentlich mehr Illegale ein. Die haben dann die Wahl, ins Gefängnis zu gehen oder eine entsprechende Strafe zu zahlen. Zwar sagen die meisten selbstverständlich, dass sie kein Geld hätten, wenn es dann mit dem Knast aber ernst wird, haben sie das Geld plötzlich 😀

Und in Thailand funktioniert das Eintreiben von Strafen und Bußgeldern etwas anders als in Europa: hier sind alle Polizisten ihrer Hierarchie entsprechend an den Bußgeldern „beteiligt“ ganz offiziell. Obwohl ich direkt hier an der Grenze wohne, musste ich während der Schließung ungefähr 600 km einfach zur nächsten internationalen Grenze reisen, um meinen Visarun zu machen alle paar Monate. Das gestaltet sich jetzt schon wesentlich angenehmer. Vor allem, weil ich darauf verzichtet habe, noch ein weiteres Visa für Thailand zu machen, weil ich ja in ein paar Wochen nach Kambodscha ziehe. Und so muss ich derzeit alle zwei Wochen das Land verlassen.

 

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Kambodscha News: PM Hun Sen eröffnet Wasserkraftwerk in der Provinz Kampot
Donnerstag, Dezember 8th, 2011

Kampot; Premier Minister Hun Sen hat gestern die Tore zum ersten, größeren Damm und Wasserkraftwerk im Königreich geöffnet, das 193,2 Megawatt-Projekt Kamchay in der Provinz Kampot, das zum Ziel hat, die Energieknappheit in Kambodscha einzudämmen.

Die Strompreise in Kambodscha gehören zu den höchsten in ganz Asien, so offizielle Sprecher und Experten. Als Resultat des neuen Wasserkraftwerks erhofft man sich eine Erholung und Stabilisierung der hohen Energiekosten, welche auch viele ausländische Investoren abschrecken. Dabei ist es eines von einer ganzen Reihe von Energieprojekten in Kambodscha.

„Wir hatten viele Jahre Schwierigkeiten mit Energie. Falls die OPEC die Preise für Kraftstoffe anhebt, wird uns die Kinnlade herunterfallen“, sagte Hun Sen gestern vor Regierungsmitgliedern Investoren und Dutzenden von Angestellten von Sinohydro Corporation, dem chinesischen Unternehmen, welches den Damm gebaut hat.

„Es gibt keine Stabilität. Das ist der Grund, weshalb wir in einigen Landesteilen Strom aus Wasserkraft gewinnen müssen“, führte er weiter aus. Der Premier Minister hat China gebeten, Kambodscha 50 Millionen US-$ pro Jahr für Stromprojekte zu leihen. Mit einem anhaltendem Investment könnte Kambodscha im eigenen Land jährlich rund 10.000 Megawatt Strom produzieren, gab er weiter zu verstehen, ohne dabei aber einen Zeitrahmen zur Realisierung dieser Kapazitäten zu nennen.

Kambodschas aktuelle, jährliche Stromgewinnungskapazitäten liegen bei 500 Megawatt, so Toch Sovanna, ein Bereichsleiter des Ministeriums für Industrie, Minen und Energie. Er führte weiter an, dass innerhalb der nächsten 14 Jahre der Strombedarf in Kambodscha 3.000 Megawatt erreichen würde. Der Kamchay Damm, ein 280 Million US-$ Projekt vom chinesischen Unternehmen Sinohydro Corporation, wird die Stromerzeugung um 40 Prozent erhöhen. Im März wird der Damm dann Strom produzieren.

Aktuell kauft Kambodscha 42 Prozent seines Strombedarfs von seinen Nachbarländern Thailand, Laos und Vietnam, berichtete die Phnom Penh Post letzten Monat. Hun Sen wird weiter zitiert, dass die Stromkäufe und die damit verbundenen, hohen Kosten die Wettbewerbsfähigkeit von Kambodscha in der herstellenden Industrie einschränken.

„Es ist das selbe Produkt, allerdings sind unsere Produkte teurer und das schränkt unsere Wettbewerbsfähigkeit ein“, sagte er, während er die in Kambodscha hergestellten Produkte mit denen der Nachbarländer verglich. Laut Faisal Ahmed, einem Repräsentanten des Internationalen Anlagefonds Kambodscha, kann der Anstieg von Stromerzeugung beiden Wirtschaftszweigen – der Landwirtschaft als auch der herstellenden Industrie – zum Wachstum verhelfen.

„Preiswerterer Strom erhöht auch die Wettbewerbsfähigkeit und lockt auch weitere Investoren“, sagte er. „Es kann Kambodscha beim Neuabgleich der Produktionsstrukturen in Asien helfen“. Hun Sen gab weiter zu verstehen, dass bis 2015 vier weitere Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 772 Megawatt im Land in Betrieb gehen werden.

„Geringere Wasserstände während der Trockenzeit werden jedoch die Kapazitäten von Kraftwerken wie dem Kamchay Damm beeinträchtigen, was einen zusätzlichen Bedarf an Kohlekraftwerken bedeutet“, erklärte er weiter. Laut dem Premier Minister wird deshalb 2014 ein 270 Megawatt Kohlekraftwerk in Sihanoukville ans Netz gehen.

Die chinesische Erdos Hongjun Investment Gruppe sowie ein lokales Unternehmen wollen fast 400 Millionen US-$ in das Kohlekraftwerk-Projekt in Sihanoukville investieren, wie es einem Dokument der Ordos Stadt-Reform- und Entwicklungskommission aus China zu entnehmen ist. Zwei weitere Kohlekraftwerke mit einer gesamten Kapazität von 253 Megawatt werden 2016 eröffnet werden, fügte dem Hun Sen zu.

Sinohydro wird für die vorhersehbare Zukunft ein Investor in Kambodscha bleiben, erklärte der kambodschanische Geschäftsleiter des Unternehmens, Shu Jian, gestern per Telefon. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit der kambodschanischen Regierung fortsetzen. Aktuell erörtern wir mit dem mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium die Machbarkeit von verschiedenen Bewässerungsprojekten“, erklärte Shu weiter.

Er fügte außerdem hinzu, dass Sinohydro aktuell im Nordwesten Kambodschas an einem Bewässerungsprojekt arbeitet. Die Zusammenarbeit am Kamchay Damm wird 40 Jahre lang dauern, bevor das Unternehmen die Kontrolle vollends an die kambodschanische Regierung übergibt. Eine Brücke bei Sihanoukville, die das chinesische Unternehmen gebaut hat, wurde Ende Juni eröffnet.

Der Kamchay Damm wurde von Umweltgruppen stark kritisiert, da er einen Einschnitt für den Lebensstandard der betroffenen Bevölkerung in dem Gebiet bedeute. Dem setzte Hun Sen entgegen, dass der erzeugte Strom vom Kamchay Kraftwerk für 0,24 US-$ pro Kilowatt verkauft werden würde. Dies sei 0,04 US-$ günstiger als der aktuelle, landesweite Durchschnitt, erklärte er weiter. Der Strom wird den Gebieten Kampot, Kep, Takeo und Sihanoukville zugute kommen.

Hun Sen eröffnet Wasserkraftwerk Kamchay

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Thailand: die Flut, Tourist Visa und Thai Airways
Sonntag, November 13th, 2011

Auf den ersten Blick mag dieser Titel wohl etwas irritieren. Denn: dass Thai Airways und Tourist Visas in einem Zusammenhang stehen, ist ja noch erklärbar, aber was hat das alles mit der Flut und vor allem Kambodscha zu tun? Ganz einfach, Thailand beschließt derzeit wieder einige Maßnahmen. Und viele Leser hier haben auch Kontakte zu Thailand oder kommen über Thailand, weil es kaum direkte Flüge nach Phnom Penh gibt. So profitieren dann auch Kambodscha Reisende von einigen der geplanten Änderungen.

In Bangkok geht man davon aus, dass es noch bis Neujahr dauern wird, bis alles Wasser endlich abgeflossen ist. Und auch in vielen Provinzen, vom Norden Richtung Süden, dem Chao Praya Fluss und anderen entlang, gab es große Schäden. DieTAT, die zuständigen Behörden für den Urlaubssektor in Thailand, wollen in Zusammenarbeit mit der Regierung und auch privaten Unternehmen ein Paket auf den Weg bringen, das den Tourismus zum einen stärker ankurbelt und andererseits auch in die betroffenen Gebiete lenken, dass diese tatsächlich davon profitieren können. Nachfolgend einige der wichtigsten Absichten:

Die Regierung will in der kommenden Woche einen Vorschlag ins Kabinett einbringen, der die Gebühren für Tourist Visas wieder aussetzt. Zuletzt wurde diese Maßnahme mit den politischen Ausschreitungen und dem Besetzen des Flughafens begründet, doch ist dieses freie Visa-Abkommen bereits abgelaufen. Außerdem sollen auch die Flughafengebühren für den Suvarnabhumi Airport wegfallen bzw. gekürzt werden.

Die TAT wiederum möchte sich in Treffen mit der privaten Tourismus-Industrie darauf verständigen, dass verstärkt Touren und Trips in die betroffenen Regionen angeboten werden. Auch Thai Airways möchte zu diesem Flut Hilfsprogramm für die südlichen Provinzen etwas beitragen und so hat der Präsident von Thai Airways, Piyasvati Amranand, angekündigt, dass mit sofortiger Wirkung bestimmte Inlandsflüge bis 10. Dezember um bis zu knapp 60 Prozent günstiger angeboten werden.

Im einzelnen sind das folgende Inlandsverbindungen:

Bangkok – Surat Thani: statt 4.290 THB jetzt 1.820 THB
Bangkok – Krabi: statt 4.490 THB jetzt 1.920 THB
Bangkok – Phuket: statt 4.675 THB jetzt 2.015 THB
Bangkok – Hat Yai: statt 5.155 THB jetzt 2.255 THB
Bangkok – Koh Samui: statt 6.360 THB jetzt 2.930 THB

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Südostasien: die Überschwemmungen in Thailand und Kambodscha
Donnerstag, Oktober 27th, 2011

In Kambodscha normalisiert sich die Lage mittlerweile. Dennoch werden die kommenden Monate anders sein als in den Jahren zuvor. Denn die langfristigen Auswirkungen sind immens. So wurden bspw. sehr viele Reisfelder zerstört und es fallen Großteile der Reisernte aus. Mit anderen Worten, viele Menschen werden erhebliche Schwierigkeiten haben, gut über die Runden zu kommen in den nächsten Monaten. Außerdem hat sich die Dengue Fieber Saison (Dengue ist ähnlich zu Malaria) durch die vielen stehenden Gewässer verlängert (wie Malaria wird auch Dengue über Moskitos übertragen und die hatten mit den Fluten nun mal einen guten Nährboden).

Ganz anders sieht die Situation dagegen derzeit noch in Thailand aus. Dort bahnen sich die Wassermassen derzeit ihren Weg durch die Millionen-Metropole Bangkok. Da die Flut im Norden Thailands seinen Ausgangspunkt hatte, sind die Flutwellen in den letzten Wochen langsam Richtung Süden und somit Richtung Bangkok geschwappt und haben dabei auch große Zerstörungen hinterlassen.

Doch im Gegensatz zu Kambodscha ist das landwirtschaftliche Ausmaß dieser Naturkatastrophe leichter kompensierbar, da von den Fluten „nur“ rund ein Drittel des Landes betroffen war. Dafür ist aber Thailand mittlerweile ein Land, in dem viel Industrie ansässig ist. Und viele Betriebe, darunter auch Daimler-Benz und Honda, mussten wegen der Überflutungen vorübergehend ihre Standorte schließen. Teils, weil sie direkt betroffen waren, teils als Vorsichtsmaßnahme.

Somit wird die auch in Thailand seit Jahrzehnten größte Flut noch länger ihre Auswirkungen zeigen. Nur hier eben verstärkt im Wirtschaftssektor. Dazu auch nachfolgend eine kurze Zusammenfassung von Euronews:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=HkUv8hurKfw[/youtube]

Quelle/Source

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Die Flut in Thailand: Katastrophenalarm in Bangkok
Freitag, Oktober 21st, 2011

Bangkok; Premier Ministerin Yingluck Shinawatra berief sich heute auf das 2007 verabschiedete Gesetz zur Katastrophen-Vorsorge anstatt den Notstand auszurufen. Unter ihrer Leitung hat die Erhöhung der Wasser-Ablaufkapazitäten über den Osten von Bangkok bei der Flutkontrolle die allerhöchste Priorität.

In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden von Bangkok koordiniert die Regierung die Arbeit aller Schleusen in der Hauptstadt mit dem Ziel, den Wasserspiegel zu senken. Bewaffnete Kräfte sind dabei für die Instandhaltung und Verteidigung des vom Königshaus initiiertem Deich- und Dammsystem zuständig.

Das Militär ist danach auch für den Schutz wichtiger Gebäude und Anlagen wie bspw. den Grand Palace, dem Siriraj Krankenhaus, dem Abwassersystem sowie der beiden Flughäfen, Don Mueang und Suvarnabhumi, verantwortlich.

Das Verkehrsministerium sorgt dabei für einen reibungslosen Straßenverkehr in der Hauptstadt. Entsprechende Behördenstellen sind dann mit der Ausarbeitung entsprechender Evakuierungspläne und der Einrichtung von Schutzräumen betraut.

Katastrophenalarm in Bangkok Premier Ministerin Yingluck Shinawatra beim Informieren zur aktuellen Lage in Bangkok

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