Archive for the ‘Kambodscha Nachrichten’ Category

Kambodscha Polizeibericht, 14. Februar 2012
Donnerstag, Februar 16th, 2012

Des Mordes verdächtigte Prostituierte

Phnom Penh; die Leiche einer 54 Jahre alte Frau wurde am Montag im Hauptstadtbezirk Tuol Kork gefunden. Nach Polizeiangaben hat der 60 Jahre alte Ehemann seine Frau tot in ihrem Blut liegend aufgefunden. Auf das Opfer, eine Café-Shop Besitzerin, wurde mehrmals mit einem Hackbeil auf Kopf und andere Körperteile eingeschlagen. Eine 35 Jahre alte Prostituierte, welche mit dem Opfer zusammen war, ist ebenfalls verschwunden. Die Polizei vermutet, dass die 35-Jährige an dem Mord beteiligt war und dass Rache und Raub das Motiv waren.

Frau durch selbst zusammengebautem Traktor ums Leben gekommen

Banteay Meanchey Provinz; eine Frau, 52, starb am Freitag, nachdem sie im Distrikt Svay Chek von ihrem Traktor überrollt wurde. Die Polizei gab an, dass die Frau mit ihrem 55 Jahren altem Ehemann auf einem unebenen Waldweg unterwegs war, als die Frau plötzlich von dem Behelfsfahrzeug fiel, davon überfahren wurde und dabei schwere Verletzungen erlitt. Sie verstarb noch am selben Tag und hinterlässt fünf Kinder.

Diebespaar attackiert Pärchen und entwendet Moped

Phnom Penh; am Dienstag wurde ein ein vietnamesisches Paar im Bezirk Dangkor in der Hauptstadt Phnom Penh von zwei Männern angegriffen. Nach Polizeiangaben war das Pärchen, ein 39 Jahre alter Schmied sowie seine Frau, 30, auf ihrem Moped unterwegs nach Hause, als die beiden Männer die Straße mit einem anderen Moped blockierten und anschließend mit Walkie-Talkies auf sie einschlugen. Anschließend flüchteten sie auf dem Moped der Opfer, welche verletzt in das nächste Krankenhaus geschickt wurden.

Brüder überlisten 2 Männer und stehlen Moped

Ratanakkiri Provinz, Stung Treng Provinz; im Bezirk Sesan in der Provinz Stung Treng hat die Polizei zwei Brüder, 28 und 34 Jahre alt, festgenommen, nachdem sie verdächtigt werden, am Freitag ein Moped in der Provinz Ratanakkiri gestohlen zu haben. Die Polizei aus Ratanakkiri erklärte, die beiden Verdächtigen boten den beiden Opfern, Männern der ethnischen Gruppe der Kreng im Alter von 15 und 22, an, ihnen bei der Arbeitssuche behilflich zu sein. An einem ruhigen Platz eigneten sie sich das Moped der Opfer an und flüchteten. Die Polizei in Stung Treng konnte die Verdächtigen festnehmen, das Moped und sowie ein Handy sicherstellen und an die Polizei in Ratanakkiri überstellen.

Betrunkener festgenommen, nachdem er Verkehrspolizisten getreten hatte

Siem Reap Provinz; in der Stadt Siem Reap wurde am Sonntag ein betrunkener Mopedfahrer, 45, festgenommen, nachdem er vermeintlich einen Verkehrspolizisten getreten hatte. Die Behörden gab an, der Mann fuhr betrunken auf einem Moped, als er vor einem Überwachungspunkt der Verkehrspolizei angehalten wurde. Er konnte einen der Beamten treten und zunächst fliehen. Die Verkehrspolizei konnte den Mann später festnehmen, er gestand seine Tat und entschuldigte sich bei dem Polizisten.

Das Thema kann auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Polizeibericht 14. Februar 2012

Quelle: Kambodscha Forum

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NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler
Dienstag, Januar 3rd, 2012

Phnom Penh; nationale und internationale NGO-Gruppen haben eine Petition an den Innenminister Sar Kheng übermittelt, worin sie sich für die Ausweisung des pädophilen Mehrfachtäters Alexander Trofimov einsetzten. Begründet wird dies mit dem Zusatz, dass erneute Wiederholungstaten bei diesem Tätertyp gängig seien.

Wir haben die Befürchtung, dass Alexander Trofimov sich erneut an Kindern vergreifen könnte, wie er es bereits nach seiner Flucht aus Russland tat“, wird in der Petition, die von 14 unterschiedlichen NGO-Gruppen wie beispielsweise World Vision, Save the Children, Licadho und APLE (Action Pour les Enfants) unterzeichnet wurde, zitiert. Die Petition wurde dem Innenministerium am vergangenen Freitag uebergeben.

Trofimov ist auf der Gesuchtenliste von Interpol als Stanislav Molodyakov geführt, wobei dabei informiert wird, dass er sechs Mädchen im Alter von neun bis zehn Jahre in Russland vergewaltigt haben soll, ist weiter in der Petition zu lesen mit dem Zusatz, dass eine Auslieferungsbitte Russlands bisher ignoriert wurde.

Er wurde am 20. Dezember aufgrund einer königlichen Begnadigung aus dem Bezirksgefängnis in Sihanoukville entlassen, nachdem er etwas mehr als vier Jahre seiner 18 Jahre Gesamtstrafe, die wegen sexueller Übergriffe und Delikte gegen 17 Mädchen ausgesprochen wurde. Vor seiner Inhaftierung hatte Trofimov eine 300 Millionen US-Dollar in Sihanoukville gestartet, wonach das Snake Island in ein Luxus-Resort gestaltet werden sollte, inklusive einer Brücke, welche die Insel mit Sihanoukville verbindet.

Trofimov scheint außerdem eine bevorzugte Behandlung erfahren zu haben, welche eine Konsolidierung seiner Strafe, Verwahrung in einer besonders komfortablen Zelle, zeitweisen Freigang aus dem Gefängnis sowie eine für jedes abgesessene Jahr garantierte Reduzierung des Strafmaßes beinhaltete“, heißt es weiter in der Petition.

Zwei weitere Pädophile wurden aufgrund einer königlichen Begnadigung letzten Monat entlassen. Der Deutsche Alexander Watrin, welcher wegen sexueller Delikte gegen vier Jungen verurteilt war, wurde am 20. Dezember aus dem Gefängnis in Sihanoukville entlassen; drei Tage später dann ebenso der holländische Staatsbürger Rene Paul Martin Aubel, der wegen sexueller Verbrechen gegen sechs Jungen verurteilt war, aus dem Preah Sar Gefängnis.

Trofimov wird aufgrund der Vielzahl seiner Opfer sowie des scheinbaren Unwillens der kambodschanischen Behörden, ihn weiter zur Rechenschaft zu ziehen, als der gefährlichste der drei Straftäter bezeichnet. Zwischen 2004 und bis zu seiner Verhaftung 2007 „köderte und erschlich er sich sowie ließ sich durch „Agenten“ mindestens 21 minderjährige Mädchen zukommen“, so in der Petition.

Ihm zu gestatten, sich frei im Land bewegen zu können, bedeutet für die Opfer und deren Familien ein Leben in einer hoch traumatisierten Situation, wo es ihnen unmöglich ist, die gegen sie begangenen Verbrechen zu bewältigen“, heißt es weiter. Der Sprecher des Innenministeriums, Khieu Sopheak, sagte gestern, er habe nichts von einer solchen Petition gehört. Die Petition wird morgen (Dienstag, 04.01.2012) in der Phnom Penh Post veröffentlicht.

NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

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Sozius-Helmpflicht in Kambodscha in Sicht
Montag, Januar 2nd, 2012

Phnom Penh; Regierungsmitglieder sowie Repräsentanten von zivilen Gesellschaften haben ihre Bereitschaft ausgesprochen, eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes zu unterstützen, um so die Verkehrsicherheit zu erhöhen. Demnach benötigen nach der Gesetzesänderung auch Mitfahrer einen Helm und die Strafen für Fahrer ohne Helm würden drastisch ansteigen.

Der Leiter des Ministeriums für Öffentlichkeitsarbeit und des Verkehrsamts, Preap Chanvibol, teilte am letzten Dienstag in einer Pressekonferenz mit, dass das neue Gesetz zehn zusätzliche Artikel beinhalten würde, mit der Absicht, die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verkehrsopfer zu reduzieren. Eine dieser Änderungen wäre die Erhöhung des Bußgeldes bei Nichttragen eines Helms für den Fahrer um das Fünffache von bisher 3.500 Riel (0,75 US-$).

Wir hoffen, dass, wenn das neue Gesetz durch ist, die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten zurückgehen wird“. Der Gesetzesentwurf muss noch im Innen-, Justiz-, Finanzministerium sowie im Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit und Transport, diskutiert werden, führte Preap Chanvibol weiter aus, obwohl er keine zeitlichen Pläne für diese Diskussionen nannte. Lim Sokchea, ausführender Leiter des Verbandes für Straßensicherheit, sagte, die geplanten Änderungen seien ein positiver Schritt durch die Regierung vorwärts, um Straßenunfälle zu reduzieren.

zukünftige Helmpflicht für Moped-Mitfahrer in Sicht

zukünftige Helmpflicht für Moped-Mitfahrer in Sicht

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Kein Zigarettenrauchen in oder auf Angkor Wat Tempeln
Sonntag, Januar 1st, 2012

Siem Reap, Angkor Wat, Phnom Penh; die Apsara Behörden bestätigten gestern eine Durchsuchung bei verschiedenen Angkor Wat Souvenir-Händlern nach bestimmten Souvenirs innerhalb der archäologischen Bereiche, bei denen es heißt, dass sie das Weltkulturerbe schlecht machen würden, des Weiteren ging es auch um Verkaufspraktiken, bei welchen Touristen belästigt werden.

Prom Karona, Leiter des Bereichs der Apsara Behörde für Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit, bestätigte der Phnom Penh Post am Donnerstag gegenüber, dass es Händlern nicht mehr länger gestattet sei, Trinkgläser oder Aschenbecher zu verkaufen, die auf den Aschenbecher- oder Gläserböden Tempelabbildungen haben. Es sei gegen die Grundsätze, dass etwas so Bedeutendes und heiliges mit etwas so billigem verbunden werden würde, erklärte Prom Karona.

Er führte weiter aus, dass ebenfalls ein scharfes Vorgehen gegen die Praktiken erfolgen wird, bei denen ungefragt ein Bild von Touristen gemacht wird, dann mit einem Angkor Wat Bild zusammengefügt wird, um anschließend auf Souvenirs gedruckt und den Touristen zu verkaufen versucht werden. Diese Praxis sei lästig für Besucher und träfe den Tourismus. „Einige Touristen bringen ihren Ärger gegenüber den Fotografen zum Ausdruck, welche so ungefragt Bilder machten und entsprechende Souvenirs an sie zu verkaufen versuchten“.

Letzten Sonntag wurden von den Behörden verschiedene Trinkgläser und Aschenbecher konfisziert, ebenso wie Computer, Drucker sowie weiteres Material zur Herstellung von Fotosouvenirs. Dabei mussten die Händler Verträge unterzeichnen, von diesen Methoden zukünftig abzusehen. Der stellvertretende Leiter der Apsara Behörde, Bun Narith, diese Verkaufspraktiken und die verbotenen Souvenirs würden die Khmer-Identität beschädigen und müssen sofort eingestellt werden.

In der Kritik: Angkor Wat als verwerfliches Souvenir-Motiv

In der Kritik: Angkor Wat als verwerfliches Souvenir-Motiv

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Kambodscha News: PM Hun Sen eröffnet Wasserkraftwerk in der Provinz Kampot
Donnerstag, Dezember 8th, 2011

Kampot; Premier Minister Hun Sen hat gestern die Tore zum ersten, größeren Damm und Wasserkraftwerk im Königreich geöffnet, das 193,2 Megawatt-Projekt Kamchay in der Provinz Kampot, das zum Ziel hat, die Energieknappheit in Kambodscha einzudämmen.

Die Strompreise in Kambodscha gehören zu den höchsten in ganz Asien, so offizielle Sprecher und Experten. Als Resultat des neuen Wasserkraftwerks erhofft man sich eine Erholung und Stabilisierung der hohen Energiekosten, welche auch viele ausländische Investoren abschrecken. Dabei ist es eines von einer ganzen Reihe von Energieprojekten in Kambodscha.

„Wir hatten viele Jahre Schwierigkeiten mit Energie. Falls die OPEC die Preise für Kraftstoffe anhebt, wird uns die Kinnlade herunterfallen“, sagte Hun Sen gestern vor Regierungsmitgliedern Investoren und Dutzenden von Angestellten von Sinohydro Corporation, dem chinesischen Unternehmen, welches den Damm gebaut hat.

„Es gibt keine Stabilität. Das ist der Grund, weshalb wir in einigen Landesteilen Strom aus Wasserkraft gewinnen müssen“, führte er weiter aus. Der Premier Minister hat China gebeten, Kambodscha 50 Millionen US-$ pro Jahr für Stromprojekte zu leihen. Mit einem anhaltendem Investment könnte Kambodscha im eigenen Land jährlich rund 10.000 Megawatt Strom produzieren, gab er weiter zu verstehen, ohne dabei aber einen Zeitrahmen zur Realisierung dieser Kapazitäten zu nennen.

Kambodschas aktuelle, jährliche Stromgewinnungskapazitäten liegen bei 500 Megawatt, so Toch Sovanna, ein Bereichsleiter des Ministeriums für Industrie, Minen und Energie. Er führte weiter an, dass innerhalb der nächsten 14 Jahre der Strombedarf in Kambodscha 3.000 Megawatt erreichen würde. Der Kamchay Damm, ein 280 Million US-$ Projekt vom chinesischen Unternehmen Sinohydro Corporation, wird die Stromerzeugung um 40 Prozent erhöhen. Im März wird der Damm dann Strom produzieren.

Aktuell kauft Kambodscha 42 Prozent seines Strombedarfs von seinen Nachbarländern Thailand, Laos und Vietnam, berichtete die Phnom Penh Post letzten Monat. Hun Sen wird weiter zitiert, dass die Stromkäufe und die damit verbundenen, hohen Kosten die Wettbewerbsfähigkeit von Kambodscha in der herstellenden Industrie einschränken.

„Es ist das selbe Produkt, allerdings sind unsere Produkte teurer und das schränkt unsere Wettbewerbsfähigkeit ein“, sagte er, während er die in Kambodscha hergestellten Produkte mit denen der Nachbarländer verglich. Laut Faisal Ahmed, einem Repräsentanten des Internationalen Anlagefonds Kambodscha, kann der Anstieg von Stromerzeugung beiden Wirtschaftszweigen – der Landwirtschaft als auch der herstellenden Industrie – zum Wachstum verhelfen.

„Preiswerterer Strom erhöht auch die Wettbewerbsfähigkeit und lockt auch weitere Investoren“, sagte er. „Es kann Kambodscha beim Neuabgleich der Produktionsstrukturen in Asien helfen“. Hun Sen gab weiter zu verstehen, dass bis 2015 vier weitere Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 772 Megawatt im Land in Betrieb gehen werden.

„Geringere Wasserstände während der Trockenzeit werden jedoch die Kapazitäten von Kraftwerken wie dem Kamchay Damm beeinträchtigen, was einen zusätzlichen Bedarf an Kohlekraftwerken bedeutet“, erklärte er weiter. Laut dem Premier Minister wird deshalb 2014 ein 270 Megawatt Kohlekraftwerk in Sihanoukville ans Netz gehen.

Die chinesische Erdos Hongjun Investment Gruppe sowie ein lokales Unternehmen wollen fast 400 Millionen US-$ in das Kohlekraftwerk-Projekt in Sihanoukville investieren, wie es einem Dokument der Ordos Stadt-Reform- und Entwicklungskommission aus China zu entnehmen ist. Zwei weitere Kohlekraftwerke mit einer gesamten Kapazität von 253 Megawatt werden 2016 eröffnet werden, fügte dem Hun Sen zu.

Sinohydro wird für die vorhersehbare Zukunft ein Investor in Kambodscha bleiben, erklärte der kambodschanische Geschäftsleiter des Unternehmens, Shu Jian, gestern per Telefon. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit der kambodschanischen Regierung fortsetzen. Aktuell erörtern wir mit dem mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium die Machbarkeit von verschiedenen Bewässerungsprojekten“, erklärte Shu weiter.

Er fügte außerdem hinzu, dass Sinohydro aktuell im Nordwesten Kambodschas an einem Bewässerungsprojekt arbeitet. Die Zusammenarbeit am Kamchay Damm wird 40 Jahre lang dauern, bevor das Unternehmen die Kontrolle vollends an die kambodschanische Regierung übergibt. Eine Brücke bei Sihanoukville, die das chinesische Unternehmen gebaut hat, wurde Ende Juni eröffnet.

Der Kamchay Damm wurde von Umweltgruppen stark kritisiert, da er einen Einschnitt für den Lebensstandard der betroffenen Bevölkerung in dem Gebiet bedeute. Dem setzte Hun Sen entgegen, dass der erzeugte Strom vom Kamchay Kraftwerk für 0,24 US-$ pro Kilowatt verkauft werden würde. Dies sei 0,04 US-$ günstiger als der aktuelle, landesweite Durchschnitt, erklärte er weiter. Der Strom wird den Gebieten Kampot, Kep, Takeo und Sihanoukville zugute kommen.

Hun Sen eröffnet Wasserkraftwerk Kamchay

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Kambodscha Polizeibericht, 16. November 2011
Sonntag, November 20th, 2011

Motorraddieb nach Unfall geschnappt

Kampong Chhnang Provinz; am Montag wurde ein mutmaßlicher Motorraddieb Distrikt Samaki Meanchey gefasst, nachdem er mit dem zuvor in der Hauptstadt gestohlenen Motorrad einen Unfall verursachte. Laut Polizeiangaben hat der 46 Jahre alte Verdächtige das Moped im Bezirk Sen Sok in Phom Penh auf einem Anwesen entwendet, bevor er damit nach Kampong Chhnang fuhr, wo er verunfallte und dabei bewusstlos wurde. Später ging er dann zur Polizei, da diese das Motorrad zwischenzeitlich sichergestellt hatte. Die Polizei hat dann jedoch herausgefunden, dass das Moped gestohlen war und den vermeintlichen Täter nach Betreten der Polizeistation verhaftet.

Eifersüchtiger Mann attackiert und schlägt Freund

Stung Treng Provinz; nach einer Schlägerei aus Eifersucht letzten Sonntag im Distrikt Stung Treng in der gleichnamigen Provinz wird ein Mann ins Krankenhaus gebracht, während sein Freund wegen des Angriffs auf ihn festgenommen wurde. Die Polizei erklärte, die beiden Freunde hatten zusammen getrunken, als das 21 Jahre alte, spätere Opfer mit der Frau des danach Festgenommenen zu flirten begann. Dann beschimpfte er seinen Freund und gestand ihm, dass er in seine Frau verliebt sei. Anschließend attackierte ihn der so vor den Kopf gestoßene und schlug ihn kräftig, bevor er durch die Polizei verhaftet werden konnte.

Aufmerksamer Coffee-Shop Mitarbeiter rettet Tag

Phom Penh; im Hauptstadtbezirk Daun Penh konnte die Polizei am Sonntag einen 20-jährigen Mann in Verbindung mit einem Motorrad Diebstahl festnehmen. Das Zweirad war vor einem Coffee-Shop geparkt, während der Besitzer mit Freunden in dem Café saß, sagte die Polizei. Der Dieb wollte sich gerade mit dem Moped aus dem Staub machen, jedoch hat ein Mitarbeiter des Ladens sofort laut um Hilfe gerufen. Sich zufällig in der Nähe befindende Polizisten konnten den Verdächtigen daraufhin festnehmen. Das Motorrad wurde an seinen Besitzer zurückgegeben, während der Festgenommene auf seine Verhandlung wartet.

Gästehausbesitzer zeigt Drogenkonsumenten an

Banteay Meanchey Provinz; der Konsum von Drogen letzten Sonntag in einem Gästehaus im Distrikt Banteay Meanchey der gleich lautenden Provinz führte zur Verhaftung zweier Männer sowie einer Frau. Ein Polizeisprecher gab an, der Gästehausbetreiber habe der Polizei einen Tipp gegeben, dass drei Personen in ihren Räumen Drogen konsumieren würden. Die drei Festgenommenen zeigten sich geständig und befinden sich bis zur Verhandlung in Haft.

Moped-Diebe kommen zurück um weitere Motorräder zu entwenden – verhaftet

Phnom Penh; zwei Männer wurden im Bezirk Daun Penh in Phnom Penh nach einem vermeintlichen Einbruch in ein Anwesen, wo die beiden beabsichtigten, 3 Motorräder zu stehlen, verhaftet. Laut Polizeiangaben haben die beiden Männer die Tür ins Haus aufgebrochen, während die Bewohner auswärts waren. Anschließend hatten sie dann ein Motorrad mitgenommen. Als die Verdächtigen wieder zum Haus zurückkehrten, um die anderen beiden Mopeds auch noch mitgehen zu lassen, wurden sie festgenommen. Die Zweiräder wurden zurückgegeben und die vermeintlichen Diebe warten auf ihren Prozess.

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Südostasien: die Überschwemmungen in Thailand und Kambodscha
Donnerstag, Oktober 27th, 2011

In Kambodscha normalisiert sich die Lage mittlerweile. Dennoch werden die kommenden Monate anders sein als in den Jahren zuvor. Denn die langfristigen Auswirkungen sind immens. So wurden bspw. sehr viele Reisfelder zerstört und es fallen Großteile der Reisernte aus. Mit anderen Worten, viele Menschen werden erhebliche Schwierigkeiten haben, gut über die Runden zu kommen in den nächsten Monaten. Außerdem hat sich die Dengue Fieber Saison (Dengue ist ähnlich zu Malaria) durch die vielen stehenden Gewässer verlängert (wie Malaria wird auch Dengue über Moskitos übertragen und die hatten mit den Fluten nun mal einen guten Nährboden).

Ganz anders sieht die Situation dagegen derzeit noch in Thailand aus. Dort bahnen sich die Wassermassen derzeit ihren Weg durch die Millionen-Metropole Bangkok. Da die Flut im Norden Thailands seinen Ausgangspunkt hatte, sind die Flutwellen in den letzten Wochen langsam Richtung Süden und somit Richtung Bangkok geschwappt und haben dabei auch große Zerstörungen hinterlassen.

Doch im Gegensatz zu Kambodscha ist das landwirtschaftliche Ausmaß dieser Naturkatastrophe leichter kompensierbar, da von den Fluten „nur“ rund ein Drittel des Landes betroffen war. Dafür ist aber Thailand mittlerweile ein Land, in dem viel Industrie ansässig ist. Und viele Betriebe, darunter auch Daimler-Benz und Honda, mussten wegen der Überflutungen vorübergehend ihre Standorte schließen. Teils, weil sie direkt betroffen waren, teils als Vorsichtsmaßnahme.

Somit wird die auch in Thailand seit Jahrzehnten größte Flut noch länger ihre Auswirkungen zeigen. Nur hier eben verstärkt im Wirtschaftssektor. Dazu auch nachfolgend eine kurze Zusammenfassung von Euronews:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=HkUv8hurKfw[/youtube]

Quelle/Source

Natürlich kann der Artikel auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Die Flut in Thailand und die Wirtschaft

 

 

 

 

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